Jährliche Aktion der Westerwald Bank
Neue Bäume für den Giebelwald

1200 junge Eichen und Buchen wurden hoch oben im
Giebelwald neu
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  • Foto: Westerwald Bank
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sz Freusburg. Noch nie wurde so viel über die Folgen des Klimawandels und die Notwendigkeit von Klima- und Umweltschutz geschrieben und diskutiert wie in diesem Jahr. Auch im Westerwald und Siegerland haben die fortschreitenden klimatischen Veränderungen und die damit einhergehenden trockenen Sommer der vergangenen Jahre ihre Spuren hinterlassen. Viele Baumarten gerieten in eine starke Stresssituation und wurden sehr angreifbar für Schädlinge. Vor allem Fichten sind durch Borkenkäferbefall abgestorben und mussten gefällt werden.

Die Welt zu einem besseren Ort machen, geht am besten vor Ort. Das ist für die Westerwald Bank laut Pressemitteilung nicht bloß eine Werbebotschaft, sondern seit vielen Jahren Programm. „Für uns ist nachhaltiges Handeln und damit auch unser Engagement für die Wiederaufforstung von Waldgebieten in unserer Region wichtiger denn je“, unterstreicht Vorstandssprecher Wilhelm Höser. „Schon auf den ersten Blick sieht man, dass es dem Wald nicht gut geht. Große Kahlflächen haben das Landschaftsbild nachhaltig verändert. Mit der Baumpflanzaktion möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dem Waldsterben entgegenzuwirken, indem wir wieder neue Wälder schaffen.“

Baumpflanzaktion für neue Wälder

Aufgrund des langanhaltenden Winters musste die diesjährige Baumpflanzaktion (für jedes neue Mitglied ein neuer Baum) erstmalig im Spätherbst stattfinden. Gemeinsam mit dem Forstamt Altenkirchen hatte man sich für eine Aufforstung oberhalb von Freusburg. Tatkräftige Unterstützung gab es für den Forstamtleiter Michael Weber und Revierleiter Stefan Wulf wieder durch Azubis der Westerwald Bank und Azubis des Forstamts Altenkirchen. Auch zwei der vier Vorstände der Westerwald Bank, Wilhelm Höser und Markus Kurtseifer, packten mit an.

Klimaangepasster neuer Wald

Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern wurden im Giebelwald auf dem 370 Meter hohen Eutebachskopf insgesamt 900 Trauben-Eichen und 300 Hainbuchen gepflanzt – mit ausreichend Abstand immer in kleinen Gruppen bestehend aus jeweils 20 bis 40 Setzlingen. Dazwischen können sich Bäume aus der Nachbarschaft auf natürliche Art und Weise ansamen und so für eine große Artenvielfalt sorgen. So entsteht ein Gerüst für einen klimaangepassten, neuen Wald.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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