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Krankenhaus soll an der B414 bei Hattert entstehen
Neuen Klinik-Standort empfohlen

Zwischen Altenkirchen und Hachenburg soll der neue Standort liegen – nun haben die Gutachter einen Platz bei Hattert kurz vor dem Kreisel an der B414 als Favoriten definiert.
  • Zwischen Altenkirchen und Hachenburg soll der neue Standort liegen – nun haben die Gutachter einen Platz bei Hattert kurz vor dem Kreisel an der B414 als Favoriten definiert.
  • Foto: dach
  • hochgeladen von Thorsten Stahl (Redakteur)

thor Altenkirchen/Hachenburg. Das Krankenhaus in Kirchen könnte mittelfristig die einzige Klinik im Kreis Altenkirchen sein. Das neue Krankenhaus, in dem das DRK als Träger die bisherigen und unwirtschaftlichen Standorte Altenkirchen und Hachenburg zusammenfassen will, soll in der Verbandsgemeinde Hachenburg an der B 414 und der Bahnstrecke bei Hattert entstehen. Man könnte also auch sagen: ein neues Hachenburger Krankenhaus.

Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das am Mittwoch Nachmittag Vertreter des BAB-Instituts in einer Sitzung des Kuratoriums präsentierten. Von diesem Standort verspricht man sich aufgrund des Einzugsgebiets die größten Marktanteile.

thor Altenkirchen/Hachenburg. Das Krankenhaus in Kirchen könnte mittelfristig die einzige Klinik im Kreis Altenkirchen sein. Das neue Krankenhaus, in dem das DRK als Träger die bisherigen und unwirtschaftlichen Standorte Altenkirchen und Hachenburg zusammenfassen will, soll in der Verbandsgemeinde Hachenburg an der B 414 und der Bahnstrecke bei Hattert entstehen. Man könnte also auch sagen: ein neues Hachenburger Krankenhaus.

Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das am Mittwoch Nachmittag Vertreter des BAB-Instituts in einer Sitzung des Kuratoriums präsentierten. Von diesem Standort verspricht man sich aufgrund des Einzugsgebiets die größten Marktanteile. Interessant ist übrigens, dass die Gutachter innerhalb von nur wenigen Wochen (nach der offiziellen Auftragsvergabe) eine solch komplexe Studie vorlegen konnten, schließlich wurden gleich mehrere potenzielle Standorte unter die Lupe genommen (Ingelbach kam auf Platz 2). Das DRK will nun mit dieser Empfehlung beim Ministerium vorsprechen. Von dort kommt schließlich das Geld. Und auch die Krankenkassen haben noch ein Wörtchen mitzureden.

Landrat Dr. Peter Enders sprach gegenüber der SZ von durchaus plausiblen und auch objektiven Kriterien, allerdings gebe es auch eine subjektive Wahrnehmung der Standort-Empfehlung. "Ich hoffe, dass sich darüber alle Akteure im Klaren sind."  Enders ließ durchblicken, dass er selbst eher den auf der Kreisgrenze liegenden Standort Ingelbach favorisiert,  auch wenn die Politik außen vor sei. "Ich denke, über die Sache ist das letzte Wort noch nicht gesprochen."

Ohnehin steht der Prozess noch ganz am Anfang: Völlig unklar ist die Größe des neuen Krankenhauses und das genaue Leistungsspektrum. Zuletzt war über eine Bettenzahl spekuliert worden, die irgendwo zwischen 250 und knapp 300 lag. Doch wird offenbar auch darüber nachgedacht, ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung zu schaffen. Nach wie vor ist nicht geplant, über Altenkirchen und Hachenburg hinaus weitere Krankenhäuser in den Neubau zu integrieren, um eine Art zentrales Westerwald-Klinikum zu schaffen. Offenbar hatte das DRK kurz Richtung Dierdorf und Selters vorgefühlt, war aber dort für entsprechende Planungen auf wenig Gegenliebe gestoßen.

Bis der erste Spatenstich erfolgt, können sich die Häuser in Altenkirchen und Hachenburg auf üppige Zuschüsse des Landes freuen. Wie berichtet, hatte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler für kleinere Standorte kürzlich eine Art "Solidaritätszuschlag“ angekündigt.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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