Seelsorgerinnen bedanken sich bei Pflegern und Schwestern
Nur Applaus reicht nicht

„Danke für alles …“ – mit Kartengrüßen allein wollen es die beiden Krankenhausseelsorgerinnen in Kirchen, Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke (l.) und Gemeindereferentin Bärbel Meinert, nicht bewenden lassen.
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sz Kirchen. „Danke für alles …“ Dieses große Dankeschön an alle Schwestern und Pfleger steht über dem „Internationalen Tag der Pflege“, der alljährlich – anlässlich des Geburtstages von Florence Nightingale, einer „Pionierin“ der Krankenpflege – am 12. Mai begangen wird.

Bereits im vergangenen Jahr nahmen die Krankenhausseelsorgerinnen der ev. und kath. Kirchen diesen Tag im Kirchener Krankenhaus zum Anlass, jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter in der dortigen Pflege einen Kartengruß zu überreichen. „Damals wie heute steht die Pflege unter der besonderen Last der Pandemie. Vor einem Jahr wurde noch öffentlich applaudiert und später auch viel versprochen. Leider ist vom Applaus und erst recht von den Versprechungen der Politik fast nichts übriggeblieben“, bedauern die Seelsorgerinnen Bärbel Meinert und Jutta-Braun-Meinecke.

Segensgottesdienst für Krankenhaus-Mitarbeiter

Und heute? „Es ist uns peinlich, schon wieder nur mit einer Karte in der Hand dazustehen“, sagt Bärbel Meinert von der kath. Kirche. „Aber ausfallen lassen wollten wir den jährlichen Gedenktag auf keinen Fall“, steht für die ev. Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke fest. Und so entschieden die beiden, dass sie wieder von Station zu Station gehen möchten, um persönlich „Danke“ zu sagen. Zusätzlich bieten die Seelsorgerinnen am Freitag, 14. Mai, ab 18.30 Uhr in der ev. Kreuzkirche in Betzdorf einen „Segensgottesdienst“ für alle Krankenhaus-Mitarbeiter an.

Die Dankeskarten an die Schwestern und Pfleger bezeugen die Wertschätzung für die Mitarbeiter, die nun schon seit rund 15 Monaten in massiver Dauerbelastung sind.
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Danksagen möchten die Seelsorgerinnen nicht nur für die Pflege, sondern „insbesondere für das Mitleiden, Aushalten, Beachten, Aufrichten und Trösten, fürs Durchhalten und Ermuntern, Versorgen und Verstehen und vieles mehr“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Sie sind in all den schweren Tagen da und dageblieben, haben vieles ertragen und ausgehalten, sind die schweren Wege mitgegangen, haben nicht aufgegeben. Dadurch haben Sie Hoffnung gestärkt und Freude vermittelt, waren viel Licht in der Finsternis!“ So heißt es in dem Schreiben an die Mitarbeitenden.

Großes menschliches Engagement der Pflegenden

„Wir als Klinikseelsorgerinnen sehen all diese Leistung und das große menschliche Engagement der Pflegenden, und wir wollen, dass die Öffentlichkeit das auch wahrnimmt und wertschätzt“, unterstreicht Bärbel Meinert. Dass die Pflege der Kranken eine zutiefst christliche und biblisch begründet auch kirchliche Aufgabe ist, hebt Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke hervor.

Beide Klinikseelsorgerinnen betonen aber auch: „Von der Politik und den Arbeitgebern fordern wir nachdrücklich eine dauerhafte gerechtere Bezahlung der Pflegekräfte.“ Wichtig seien zudem bessere Personalschlüssel auf Bundesebene, um die anhaltende Überforderung abzumildern.
„Eine Sonderzahlung für die Corona-geplagte Zeit ist unserer Meinung nach eine Selbstverständlichkeit, die leider immer noch auf sich warten lässt.“

„Danke für alles …“ – mit Kartengrüßen allein wollen es die beiden Krankenhausseelsorgerinnen in Kirchen, Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke (l.) und Gemeindereferentin Bärbel Meinert, nicht bewenden lassen.
Die Dankeskarten an die Schwestern und Pfleger bezeugen die Wertschätzung für die Mitarbeiter, die nun schon seit rund 15 Monaten in massiver Dauerbelastung sind.
Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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