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Splitterpartei „III. Weg“ hielt „Heldengedenken“ im Giebelwald ab
Rechtsradikale entweihen Soldatengräber

In privater Initiative wurde die Gedenkstätte an den Soldatengräbern oberhalb von Niederfischbach geschaffen – als Mahnmal gegen den Krieg und für Völkerverständigung. Hier hielt die rechtsradikale Kleinpartei „Der III. Weg“ am Wochenende ein sogenanntes Heldengedenken ab, Teil einer deutschlandweiten, konzertierten Aktion.
  • In privater Initiative wurde die Gedenkstätte an den Soldatengräbern oberhalb von Niederfischbach geschaffen – als Mahnmal gegen den Krieg und für Völkerverständigung. Hier hielt die rechtsradikale Kleinpartei „Der III. Weg“ am Wochenende ein sogenanntes Heldengedenken ab, Teil einer deutschlandweiten, konzertierten Aktion.
  • Foto: VG Kirchen
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

thor/nb Niederfischbach/Siegen. Entsetzen und Wut rund um den Giebelwald – und weit darüber hinaus. Die rechtsradikale Splitterpartei „III. Weg“ hat ein sogenanntes „Heldengedenken“ an den Soldatengräbern oberhalb von Niederfischbach veranstaltet. Bilder im Internet zeigen einen Fackelkreis, der an Aufmärsche des amerikanischen Ku-Klux-Klans erinnert. Die Empörung ist deshalb so groß, weil diese Stätte ein Mahnmal für Frieden und Verständigung unter den Völkern ist und von der Sinnlosigkeit eines jeden Krieges kündet. Im Giebelwald waren im Frühjahr 1945 rund 150 deutsche und amerikanische Soldaten bei den letzten Gefechten des Zweiten Weltkriegs ums Leben gekommen, am Hellbachskopf wurden vier beerdigt, die Anfang der 50er-Jahre in ihre Heimat bzw.

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Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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