Spedition Herrmann aus Kirchen
Sattelzüge Nr. 10 und 11 auf dem Weg an die Ahr

Am Freitag ließ Wolfgang Herrmann (hinten l.) weitere Sattelzüge in Kirchen beladen, diesmal hauptsächlich mit Arbeitsgeräten.
  • Am Freitag ließ Wolfgang Herrmann (hinten l.) weitere Sattelzüge in Kirchen beladen, diesmal hauptsächlich mit Arbeitsgeräten.
  • Foto: thor
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

thor Kirchen. Es ist fast eine Art Pendelverkehr der Hilfe und Solidarität geworden: Seit dem vergangenen Wochenende vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Lkw der Spedition Herrmann das Katastrophengebiet an der Ahr ansteuert. Am Freitag Nachmittag wurden die Sattelzüge Nr. 10 und 11 beladen.

Inzwischen ist der Hof wieder für den eigentlichen Betrieb freigeräumt worden. Wie berichtet, waren Wolfgang Herrmann und seine vielen Helfer vor einer Woche geradezu überrannt worden. Irgendwann hatte man das Gelände absperren müssen. Noch immer trudeln einzelnen Pakete ein, die Reste der Spenden lagern noch in einer Halle. „Was jetzt noch kommt, liefern wir ganz schnell runter“, sagte der Spediteur.

Keine Kleidung mehr für die Opfer der Flutkatastrophe spenden

Doch mittlerweile ist die Hilfe deutlich strukturierter. Hermann und sein Team hatten dazu aufgerufen, keine Kleidung mehr zu spenden, sondern vor allem Sachen, die den betroffenen Menschen beim Aufräumen helfen: Schubkarren, Besen, Schaufeln und vieles mehr türmen sich nun auf den Ladeflächen.
Unterstützt wird die Aktion nunmehr auch von der Firma Schäfer (Neunkirchen), die zu den Großkunden der Spedition gehört. Zweimal kam in dieser Woche bereits eine große Lieferung mit Kunststoff-Kisten an. Diese sind laut Herrmann ideal, um vor Ort Dinge wasserdicht zu verstauen.

Wie lange das Ganze noch weiterlaufen wird? Wer Herrmann kennt, der weiß, dass er diese Frage nicht beantworten wird, sondern solange unterstützend tätig ist, wie es erforderlich ist. Schon jetzt kündigt er an, dass in einigen Monaten Möbel-Transporte folgen könnten, wenn ein Teil der Häuser wieder bewohnbar sei.
Bedanken möchte sich Herrmann auf diesem Weg bei all den freiwilligen Helfern aus Kirchen und Umgebung, gerade auch bei den Damen: „Die haben gearbeitet wie die Gecken.“

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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