Platzregen und Gewitter taten der Stimmung keinen Abbruch
Singin’ in the Rain

Die Band „Elevation“ mit Frontfrau Eva Weber machte in Freusburg richtig Stimmung – da fiel die Zwangspause, die dem Gewitter geschuldet war, kaum ins Gewicht.  Fotos: rai
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  • Die Band „Elevation“ mit Frontfrau Eva Weber machte in Freusburg richtig Stimmung – da fiel die Zwangspause, die dem Gewitter geschuldet war, kaum ins Gewicht. Fotos: rai
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rai Freusburg. Erst zwei Lieder hatte die Coverband „Elevation“ am frühen Abend beim „Open Air im Siegtal“ zum Besten gegeben – dann musste das Freiluftkonzert unterbrochen werden: Ein Gewitter zog auf. Aus Sicherheitsgründen wurde der Platz geräumt. Im Bürgerhaus und in Fahrzeugen kamen die Besucher unter. Zum Glück wurde es aber nur eine zwanzigminütige Zwangspause, und danach gab es wieder feinsten Hörgenuss.

Das soll aber nicht heißen, dass es danach von oben völlig trocken blieb. Gegen 20 Uhr, „Elevation“ war längst wieder auf der Bühne, prasselte der Regen noch einmal aus offenen Schleusen.

Die Besucher rückten unter Schirmen und Pavillons dicht zusammen, während Sängerin Eva Weber und Sänger Kevin Wallimann mit ihren Musikerkollegen mit Coversongs dem Regen trotzten, der aber dann auch wieder verschwand.

Auf der Bühne ging es mit „Streetlife“ und „Weitersagen singt Westernhagen“ weiter – und das Publikum war auch hier begeistert.

Es war das zweite „Open Air im Siegtal“, und die Sommerpartys hoch oben in Freusburg mitgezählt, sogar die zehnte Freiluftveranstaltung, die der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Freusburg auf die Beine gestellt hat.

Freitags hatten die Helfer aus den Reihen des Fördervereins und der Wehr bereits mit dem Aufbau begonnen. In der Vorbereitungsphase am Samstagnachmittag, etwas mehr als zwei Stunden vor Konzertbeginn, wurden die Wetterprognosen mit Regen, Hagel und Sturm auch in Freusburg Wirklichkeit. Mit zehn Mann habe man ein befestigtes Zelt festhalten müssen, berichtete Vorsitzender Wolfgang Bauer. Zu Beginn des Konzertes sei es trocken gewesen – was sich jedoch nach zwei Liedern mit besagtem Gewitter änderte.

Die Wetterkapriolen taten der guten Stimmung auf und vor der Rampe aber letztendlich keinen Abbruch. Lediglich die Resonanz blieb etwas hinter den Erwartungen zurück: Man habe mehr Besucher erwartet, räumte Schriftführer Joachim Schmidt ein, zeigte aber auch angesichts der Witterungsverhältnisse Verständnis. Bislang habe man immer Glück mit dem Wetter gehabt – diesmal eben nicht.

Als die Coverband „Streetlife“ ihre erste Session an diesem Abend gab, zeigten sich die Organisatoren bei einem Blick über das Konzertgelände der Firma Gebrüder Schmidt zufrieden. Zu diesem Zeitpunkt waren schon mehr als 400 Besucher gekommen, berichtete Beisitzer Bertram Spach. Seinen Dank entrichtete Vorsitzender Bauer an alle Gäste, aber auch an die gut 45 ehrenamtlichen Helfer, die sich für „Open Air im Siegtal“ ins Zeug gelegt haben. Und an der Cocktail-Bar wurde „meisterlich gemixt“, hieß es.

„Hier ist ein Wassergraben an der Burg“, schmunzelte Frontmann Patrick Lück an der Rampe stehend, als „Streetlife“ loslegte: „Ihr dürft ruhig ein bisschen näherkommen.“ Die Ermunterung wurde gleich vor der Rampe umgesetzt, und der erste Stehtisch wurde näher an die Bühne gerückt. Auch mit „Streetlife“ wurde es eine vergnügliche Zeit, ob nun die „Blues Brothers“ gespielt wurden oder die Band musikalisch in den 1980er-Jahren angekommen war.

Mitsingen war auch bei einem besonderen Gast angesagt: Die typische getönte Brille mit der runden Fassung auf der Nase, kam Andreas Weitersagen auf die Bühne, um „Weitersagen singt Westernhagen“ in die Tat umzusetzen. Andreas Weitersagen, der auch optisch eine verblüffende Ähnlichkeit mit Westernhagen aufweist, kam mit seiner Stimme und seiner Show gut beim Publikum an.

„Es geht mir gut“: Das Lied zu Beginn von Weitersagens Gig stand Pate für den weiteren Auftritt – und den ganzen Abend. Weitersagen, der von „Streetlife“ begleitet wurde, gab u.a. „Freiheit“ und „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ – vor einem ebenso begeisterten wie textsicheren Publikum, das voll mitging. Nach der Zugabe war noch nicht Schluss: „Streetlife“ stand bereit, um den letzten Teil bei „Open Air im Siegtal“ zu gestalten.

Den Erlös wird der Förderverein in die Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges für die Burgwehr einfließen lassen. Hierfür wurden bereits Rücklagen gebildet, und in diesem Jahr soll das Projekt umgesetzt werden, berichtete Geschäftsführer Schmidt. Für die Unterstützung der örtlichen Unternehmen, die dem Verein in jeglicher Hinsicht zur Seite stehen würden, dankte Vorsitzender Bauer beim „Open Air im Siegtal“.

Autor:

rai (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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