Landtagswahl: Verbandsgemeinde Kirchen
SPD kann VG Kirchen „klar machen“

Die Ergebnisse aus der Verbandsgemeinde Kirchen.

nb Kirchen. Jubeln können die Genossen zwischen Friesenhagen und der Landesgrenze an der Sieg: Die SPD fährt in der Verbandsgemeinde Kirchen im Vergleich zu 2016 bei den Zweitstimmen ein ordentliches Plus von 3,8 Prozent ein und zieht damit an der CDU vorbei, die gute 3 Prozent verliert. Weiterere Gewinner in der VG: die Grünen mit einem Plus von 2,8 Prozent. Am markantesten abgestraft wird die AfD: Im Jahr 2016, noch unter den Eindrücken der Flüchtlingskrise, fuhr die Alternative für Deutschland ein zweistelliges Ergebnis ein, dieses Mal sind es knapp fünf Prozent weniger.

Grüne punkten in Friesenhagen

Auffällig ist das Plus der Grünen in Friesenhagen, wo die BI den Ökologiegedanken zu implementieren scheint. Auch die Stadt Kirchen ist dieses Mal anders als 2016 „rot“ und gewinnt mit knappem Vorsprung vor der CDU; 35,6 zu 34,1 Prozent. Ein besonders deutliches Plus, nämlich 12,4 Prozent, gibt es auch in Brachbach, wo mit Steffen Kappes ein junger Ortsbürgermeister mit sozialdemokratischem Parteibuch „am Ruder“ ist. Aber: Bei den Erststimmen sieht es anders aus, da hat in Kirchen Michael Wäschenbach die Nase vorne. Ohnehin kann die Landtagsabgeordnete und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichten–thäler ausschließlich in Mudersbach (43,4 Prozent) und Brachbach (50,7 Prozent) die meisten Stimmen für sich verbuchen, dort also, wo die SPD eben auch die meisten Erststimmen gewinnen konnte. Das höchste Ergebnis kann der CDU-Direktkandidat dabei in Friesenhagen verbuchen und zwar 48,2 Prozent.

CDU bleibt in Harbach vorne

In der kleinsten Ortsgemeinde, Harbach, muss die CDU ein Minus von 4 Prozent hinnehmen, bleibt in der Wählergunst aber mit 36,2 Prozent vor der SPD mit 34,5 Prozent. Noch deutlicher das Ergebnis hier bei den Wahlkreisstimmen: Michael Wäschenbach liegt mit seinen 43,3 Prozent knapp zehn Prozent vor Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Ganz achtbar punkten kann erwartungsgemäß der Niederfischbacher Steffen Schlechtriemen (FDP) in seinem Heimatort Niederfischbach (8,3 Prozent der Erststimmen) und in Harbach (9,5 Prozent).

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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