Musikverein „mega zufrieden“
Viel los beim Waldfest der "Lyra"

Viel los unter den Eichen: Über Besuchermangel konnte sich der Musikverein „Lyra“ nun wirklich nicht beklagen.
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rai Brachbach. Unter den Eichen bei der „Lyra“ lässt sich gut feiern: Das ist allgemein bekannt, und das wussten ganz offensichtlich auch die Besucher, die es sich am Samstagabend unter dem mächtigen Baumbestand gemütlich gemacht hatten.

Die „Lyra“ erwies sich in Brachbach einmal mehr auch musikalisch als ausgezeichneter Gastgeber: Während Christoph Griffel mit allen Registern für den guten Ton sorgten, waren ständig an den beiden Tagen des Waldfestes 35 Helfer in wechselnden Schichten im Einsatz.

Auch Vorsitzender Martin Zöller, der am Samstagabend die Tuba spielte, zeigte sich mit der Resonanz „mega zufrieden“. Die Besucher seien schon früh gekommen, ergänzte seine Stellvertreterin, Klarinettistin Claudia Bals. Im Schatten der Bäume genossen die Besucher die schöne Atmosphäre, Musik, Essen und Getränke.

Das Waldfest unter den Eichen hat schon eine lange Tradition. Klarinettist Peter Baumeister berichtete, dass die erste Auflage bereits 1935 stattfand. Ob es damals auch, wie am Samstagabend, Regentropfen gab? In all den Jahren haben die Musiker auf jeden Fall immer wieder beim Waldfest mit dem nassen Element zu tun gehabt. Mehrfach sei schon das Wasser durch das Zelt gelaufen, erinnerte der Vorsitzende. Sogar so heftig, dass man kleine Gräben habe ziehen müssen. Aber die paar Tropfen am Samstagabend machten diese Maßnahme nicht erforderlich.

Unter der Leitung von Griffel boten die Musiker eine große Bandbreite ihres Repertoires dar, von „Egerland Heimat“ über „80Kult(tour)“ bis zum „Skandal im Sperrbezirk“ reichte die musikalische Palette. Auch gestern Morgen packten die Aktiven ihre Instrumente aus, und gaben dabei auch Volkstümliches zum Besten.

Zum Mittagessen übernahm der Nachwuchs der „Lyra“. Das seit 51 Jahren bestehende Jugendorchester wird von Julia Ziehme geleitet – und danach kümmerte sich wieder das große Orchester um die musikalisch Untermalung.

Erbsensuppe, Steaks, Burger und vieles mehr kam auf den Tisch und nachmittags, zum Kaffeetrinken, selbstgebackener Kuchen. Für die Kinder und Jugendlichen, die selbst noch nicht im Jugendorchester spielen, gab es nicht nur die Gelegenheit, Instrumente an einem Präsentationsstand zu bestaunen, sondern auch zu versuchen, ihnen ein Ton zu entlocken. Derzeit zählt man etwas mehr als zwei Dutzend Nachwuchsmusiker. Interessierte sind stets willkommen, sagte Zöller. Das passt: Der Erlös des Waldfestes ist wieder für die Vereins- und Jugendarbeit bestimmt.

Autor:

rai (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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