Mehr Steuereinnahmen als erwartet
Warmer Geldregen für Verbandsgemeinde Kirchen

Fröhliche Gesichter im Kirchener Rathaus. Die Verbandsgemeinde kann mit deutlich mehr Steuereinnahmen rechnen als bisher geplant.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

thor Kirchen. Die Kommunen der Verbandsgemeinde Kirchen können 2021 mit deutlich höheren Gewerbesteuereinnahmen rechnen als zunächst geplant. Wie Bürgermeister Andreas Hundhausen auf Anfrage der SZ bestätigte, liegt das Plus insgesamt bei 2,72 Millionen Euro, sodass die Ortsgemeinden und die Stadt Kirchen insgesamt mit knapp 10 Millionen Euro rechnen können. Den Vogel schießen hierbei die Brachbacher ab: Statt mit 750 000 Euro stehen nun 2 Millionen Euro im Haushaltsplan.

Auch Friesenhagen (plus 774 000 Euro), Kirchen (plus 403 000 Euro) und Mudersbach (plus 267 000 Euro Euro) haben allen Grund zur Freude. Einzig Niederfischbach fällt etwas aus dem Rahmen. Hier werden 30 000 Euro weniger an Gewerbesteuer angesetzt.

Verbandsgemeinde Kirchen positiver Ausreißer

Diese Entwicklung scheint nicht typisch für die Region zu sein. „Ich glaube, die Verbandsgemeinde Kirchen ist in dieser Hinsicht ein positiver Ausreißer“, sagte Mark Schwan von der Kreisverwaltung Altenkirchen. Die Haushalte, die ihm bislang vorlägen, seien zum Teil „stark nach unten korrigiert worden“.

Auch bei den Gemeinschaftssteuern wird mittlerweile in der Verbandsgemeinde Kirchen mit Mehreinnahmen von 157 000 Euro gerechnet. „Wir erholen uns viel schneller als ursprünglich gedacht“, erklärte dazu Bürgermeister Hundhausen. Wobei bei dieser Entwicklung seiner Ansicht nach mehrere Faktoren eine Rolle spielen: Zum einen sei bewusst konservativ kalkuliert worden, zum anderen gebe es aber auch offensichtlich gute Zahlen in den Firmen. Die Verbandsgemeinde profitiere davon, dass sie nicht von wenigen großen Unternehmen, etwa aus der Automobilzulieferindustrie, angewiesen sei, sondern dass man über einen breiten mittelständischen Branchen-Mix verfüge.

Brachbach und Mudersbach große Projekte vor der Brust

Wie die Mehreinnahmen verwendet werden sollen, sei Sache der Ortsgemeinden, sagte Hundhausen. „Aber gerade Brachbach und Mudersbach tut das gut, haben sie doch im Rahmen der Förderprogramms große Projekte vor der Brust.“

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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