Neue Schnellladesäule am Kirchener Bahnhof
Wo das "E-Tanken" nur 25 Minuten dauert

Geschäftsführer Jörg Hartmann (l.) stellte gestern im Beisein von Bürgermeister Maik Köhler und Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen sowie weiterer Vertreter des Energieversorgers die neue Schnellladesäule in Kirchen vor.  Foto: thor
  • Geschäftsführer Jörg Hartmann (l.) stellte gestern im Beisein von Bürgermeister Maik Köhler und Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen sowie weiterer Vertreter des Energieversorgers die neue Schnellladesäule in Kirchen vor. Foto: thor
  • hochgeladen von Thorsten Stahl (Redakteur)

thor Kirchen. Solle keiner sagen, die Region wäre nicht vorbereitet: Zwar hält sich die Zahl der Elektro-Fahrzeuge im Raum Betzdorf/Kirchen weiterhin deutlich in Grenzen, dafür entstehen nach und nach neue „Tankstellen“ für die Mobilität der Zukunft. An der Bahnhofstraße in Kirchen hat die EAM-Tochter Energie-Netz-Mitte ihre erste Schnellladesäule in Betrieb genommen. Damit wird es für die Besitzer entsprechender Autos möglich sein, den Akku innerhalb von etwa 25 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen. Ausgerüstet mit den gängigen Ladesteckern ist die Säule mit einer Karte von „The new motion“ nutzbar.

Geschäftsführer Jörg Hartmann stellte das Angebot im Beisein von Bürgermeister Maik Köhler und Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen vor. Vor dem Bahnhof sind nun zwei Parkplätze für E-Autos reserviert, deren Fahrer es besonders eilig haben. „In der Regel ist der Deutsche ungeduldig“, wies Hartmann denn auch gleich auf den entscheidenden Vorteil hin. Insgesamt gebe es zwar mittlerweile bundesweit rund 17 500 Ladepunkte, die meisten würden aber über Wechselstrom nur die Möglichkeit des langsamen Ladens bieten.

Wenn beide „Zapfhähne“ gleichzeitig genutzt werden, entspricht das einem Energiebedarf von knapp 20 Kühlschränken. Woher genau der Strom für die Schnellladesäule kommt, vermag die Energie-Netz-Mitte nicht zu sagen. Das hänge vom jeweils vor Ort zur Verfügung stehenden Strom-Mix ab, sagte Hartmann. Er wies zugleich darauf hin, dass E-Fahrzeuge bislang zu drei Vierteln im privaten Haushalt aufgeladen würden. Für den Ausbau des Elektromobilität müsse aber eben auch die öffentliche Infrastruktur an Verkehrsknotenpunkten ausgebaut werden. In ein bis zwei Jahren werde man prüfen, wie das neue Angebot in Kirchen angenommen worden sei, sagte Hartmann.

Köhler und Hundhausen bedankten sich beim Energieversorger für die Investition. Das zeige auch, dass EAM der richtige Partner für die Kommunen sei, so der Stadtbürgermeister.

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