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First Responder mit neuem Pick-up
Wuchtiger Wagen für wichtige Wehreinsätze

Die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Friesenhagen darf sich über ein eigenes Fahrzeug freuen.
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  • hochgeladen von Achim Dörner (Redakteur)

rai Friesenhagen. Wuchtig trifft auf wichtig: So lässt sich eine Fahrzeugübergabe an die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Friesenhagen beschreiben. Denn in der Tat handelt es sich nicht um einen Kleinwagen, und über die Bedeutung der Ersthelfer muss gar nicht mehr diskutiert werden.

„Zum großen Moment der Übergabe“ begrüßte Wehrführer Thomas Wickler viele Gäste, Vertreter aus Verbandsgemeinderat und Feuerwehrfachkommission, von benachbarten Wehren, hauptamtliche Kräfte von Rettungswachen sowie Mitglieder der DJK. Der Musikverein „Concordia“ sorgte für den guten Ton.

„Ein guter und großer Tag für Friesenhagen, die Wehr und die First-Responder-Gruppe“, so Bürgermeister Maik Köhler. Dieser sei man zu großem Dank verpflichtet.

rai Friesenhagen. Wuchtig trifft auf wichtig: So lässt sich eine Fahrzeugübergabe an die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Friesenhagen beschreiben. Denn in der Tat handelt es sich nicht um einen Kleinwagen, und über die Bedeutung der Ersthelfer muss gar nicht mehr diskutiert werden.

„Zum großen Moment der Übergabe“ begrüßte Wehrführer Thomas Wickler viele Gäste, Vertreter aus Verbandsgemeinderat und Feuerwehrfachkommission, von benachbarten Wehren, hauptamtliche Kräfte von Rettungswachen sowie Mitglieder der DJK. Der Musikverein „Concordia“ sorgte für den guten Ton.

„Ein guter und großer Tag für Friesenhagen, die Wehr und die First-Responder-Gruppe“, so Bürgermeister Maik Köhler. Dieser sei man zu großem Dank verpflichtet. Seit Februar 2018 sei die Gruppe in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde einsatzbereit. Elf Mitglieder gehören mittlerweile dazu.

Nach nun 119 Alarmierungen könne man nur ein Fazit ziehen: „Sagenhaft.“ Köhler zollte unter Beifall seinen Respekt für das Geleistete. Die Mitglieder seien die ersten vor Ort, wenn Hilfe benötigt werde. Es bedeute mehr Sicherheit für die Bevölkerung im Wildenburger Land. Es sei ein Stück Wertschätzung und Anerkennung, wenn die Aktiven sicher und effektiver zu Einsätzen fahren könnten, so der Verwaltungs-Chef. Es sei eine Investition für die Bevölkerung und die Gruppe: „Ihr habt ein großes Herz für die Menschen.“

Diese Übergabe stelle sicher den vorläufigen Höhepunkt einer richtigen und wichtigen Erfolgsgeschichte dar, sagte Wehrleiter Ralf Rötter. Seine Hochachtung entrichtete er an die First-Responder-Mitglieder: „Dass ihr seit der Indienststellung 100 Prozent der Einsätze abarbeiten konntet, steigert nur meinen Respekt.“ Von einer solchen Quote habe er nicht zu träumen gewagt.

Zu der Erfolgsgeschichte gehöre der durchaus unübliche Beschaffungsverlauf für das Auto. Der Verbandsgemeinderat habe von sich aus die Arbeit der Gruppe unterstützen wollen und Mittel bereitgestellt. Ein sicherlich beispielloses Verfahren, so Rötter. Er überreichte einen CO-Warner, mit dem das Auto noch nicht bestückt war. Nun stehe das Mannschaftstransportfahrzeug wieder für andere Aufgaben bereit. Mit diesem war man bislang ausgerückt.

„Endlich ist es soweit“, freute sich Ortsbürgermeister Norbert Klaes. Er erwähnte Christoph Wickler, der die Gruppe mit seinem Stellvertreter Konrad Dietershagen leitet. Wickler habe sich sehr in das Anschaffungsprozedere eingebracht. Die Lacher auf seiner Seite hatte Klaes, als er eine Anekdote zum Besten gab. Als bei einer Versammlung der Feuerwehr Bürgermeister Köhler einen Umschlag überreichte, habe er gesagt „Was da drin ist, das verdoppel’ ich“ – nicht wissend, dass der Inhalt der 40 000-Euro-Förderbescheid der Verbandsgemeinde für das Auto war. Klaes übernahm am Ende die Kosten des Abends und legte jetzt noch etwas drauf. „Ein fantastisches Fahrzeug zum Wohl unserer Bürger“, so Klaes’ Einschätzung. 40 000 Euro gab die Verbandsgemeinde, 2000 Euro spendierte der Förderverein der Wehr. Von der Tor-Aktion der DJK kamen 4000 Euro.

„Wir sind dankbar, dass wir in unserem Feuerwehrdienst mit einer für das Wildenburger Land sehr wichtigen Zusatzaufgabe betraut wurden“, sagte Wehrführer Wickler. Dankbar ist man für die enorme Unterstützung, die dieses Fahrzeug erst möglich gemacht habe. Besonders dankte er Christoph Wickler für dessen „überdimensionales Engagement“ für das Auto.

Es sei absolut nicht selbstverständlich, was hier passiert, sagte Christoph Wickler. Eine First-Responder-Gruppe sei keine Pflichtaufgabe der Verbandsgemeinde, und nun habe man zwei Jahre später so ein Auto bekommen. Allein 2019 stehen etwas mehr als 47 Einsatzstunden zu Buche, zudem haben die Kräfte sich in 511 Stunden weitergebildet.

Das Serienfahrzeug, ein Allrad-Pickup, wurde teils von Firmen, teils von der Feuerwehr selbst für den Dienst aus- und umgebaut. Es wurde ein Hardtop aufgesetzt, am Heck ein Auszug montiert, Umfeldbeleuchtung, Trittbretter und Sondersignalanlagen angebracht. Beladen ist das Fahrzeug u.a. mit Notfallrucksack, Defibrilator, Beatmungstasche, Spineboard, Lampen und einer Kiste mit Decken. Zum Schluss erhielt es von Pfarrer Tobias Zöller noch den Segen.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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