Zwei »Schlüsselloch–Chirurgen«

Neue Ärzte gestern im Elisabeth–Krankenhaus begrüßt

maha Kirchen. Höchste Leistungsfähigkeit der Anlagen und Geräte, schonende Diagnostiken und Therapien sowie geringstmögliche Belastungen für den Menschen: Diese hohen Ansprüche muss die Medizintechnik heute erfüllen. Hinzu kommt ein großer Bedarf an Fachwissen, um die vorhandenen Frage– und Problemstellungen medizinisch umfassend lösen zu können.

Eine der revolutionärsten Entwicklungen der vergangenen Jahre auf diesem Sektor war die Erforschung und erfolgreiche Durchführung der so genannten »Minimal invasiven Operation« – besser bekannt unter dem Begriff der »Schlüsseloch–Chirurgie«. Bei diesem für die Patienten äußerst schonenden Operationsverfahren sind die Mediziner in der Lage, die zu operierende Stelle im Körper durch winzige Schnitte zu erreichen.

Die minimalen Körperöffnungen erlauben den Ärzten, mit speziellen chirurgischen Werkzeuge (Kleinkameras, Skalpelle etc.) das Operationsgebiet auf große Computermonitore zu übertragen und so eine sichere Diagnose zu erstellen bzw. die Operation sofort ambulant durchzuführen. Dabei ist das Einsatzspektrum für diese Schlüsselloch–Operationen sehr breit gestreut; vom Eingriff an der Hand bis zur Zehenkorrektur ist heute fast alles möglich.

Um diese neuen Behandlungsmöglichkeiten auch im Kirchener Elisabeth–Krankenhaus weiter zu etablieren und die bisherigen Nutzungskapazitäten weiter auszubreiten, hat sich die Geschäftsleitung um Geschäftsführer Klaus Schmidt am Ende des vergangenen Jahres entschieden, zwei neue Fachärzte in den Fachbereichen der Chirurgie zu engagieren.

So ist der 1960 in den USA geborene Arzt Dr. med. Ronald Friedberg seit dem 1. Oktober des Vorjahres für den bis dato seit mehreren Jahren verwaisten Bereich der Gefäßchirurgie verantwortlich. Friedberg, der seine chirurgische Tätigkeit 1987 in Kirchen unter der Leitung von Dr. med. Georg Kalfhaus begonnen hat, absolvierte in Waldbröl seine Weiterbildung zum Chirurgen und erlernte in einer renommierten Klinik die Gefäßchirurgie.

Seit dem 1. November 2002 ist außerdem der Chirurg Dr. Gerald Hensel als Nachfolger des 1998 in den Ruhestand getretenen Dr. Thomas Peterson in Kirchen tätig. Gemeinsam mit seinem Kollegen Chefarzt Dr. Joachim Düber leitet er im Kollegialsystem die Chirurgische Abteilung des Elisabeth–Krankenhauses, wobei Dr. Hensel für die Bereiche Unfall–, Plastische– und Wiederherstellungschirurgie, Handchirugie und die Ausführung ausgewählter orthopädischer Operationen verantwortlich ist.

Dr. Hensel studierte von 1980 bis 1986 Medizin in Leipzig und Erfurt. Die Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie absolvierte er in Thüringen. Als Oberarzt arbeitete er in den vergangenen sechs Jahren in der unfallchirurgischen Klinik des Vincenz–Krankenhauses.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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