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Meiko Wäschenbach gibt Debüt im DFB-Trikot
Erst der Geißbock, dann der Adler

Der aus Katzwinkel stammende Meiko Wäschenbach, hier im Trikot des 1. FC Köln, gab jetzt beim Vier-Länder-Turnier in Tschechien sein Debüt in der deutschen U-18-Nationalmannschaft.
  • Der aus Katzwinkel stammende Meiko Wäschenbach, hier im Trikot des 1. FC Köln, gab jetzt beim Vier-Länder-Turnier in Tschechien sein Debüt in der deutschen U-18-Nationalmannschaft.
  • Foto: imago
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Köln. Erst der Geißbock, dann der Adler auf der Brust: Meiko Wäschenbach hat seiner noch jungen Fußballer-Karriere ein weiteres Highlight hinzugefügt. Der aus Katzwinkel stammende Fußballer des 
1. FC Köln gab beim Vier-Länder-Turnier in Tschechien sein Debüt in der deutschen U-18-Nationalmannschaft – und das war von Erfolg gekrönt. Denn die DFB-Elf besiegte im zweiten Turnierspiel die Auswahl Österreichs mit 3:1 (1:0).

Und Wäschenbach hatte noch weiteren Grund zur Freude: Da das Team von Bundestrainer Guido Streichsbier auch die Slowakei (2:0) und Gastgeber Tschechien (3:2) bezwang, stand am Ende Platz 1 für die deutsche Nationalmannschaft zu Buche.

ubau Köln. Erst der Geißbock, dann der Adler auf der Brust: Meiko Wäschenbach hat seiner noch jungen Fußballer-Karriere ein weiteres Highlight hinzugefügt. Der aus Katzwinkel stammende Fußballer des 
1. FC Köln gab beim Vier-Länder-Turnier in Tschechien sein Debüt in der deutschen U-18-Nationalmannschaft – und das war von Erfolg gekrönt. Denn die DFB-Elf besiegte im zweiten Turnierspiel die Auswahl Österreichs mit 3:1 (1:0).

Und Wäschenbach hatte noch weiteren Grund zur Freude: Da das Team von Bundestrainer Guido Streichsbier auch die Slowakei (2:0) und Gastgeber Tschechien (3:2) bezwang, stand am Ende Platz 1 für die deutsche Nationalmannschaft zu Buche.

"Eine große Ehre, den Adler auf der Brust zu tragen“

„Das war ein echtes Erlebnis“, ist Wäschenbach auch einige Tage nach seiner Rückkehr aus Tschechien immer noch „happy“, dass er erstmals im Kreise der Nationalmannschaft dabei sein durfte. „Es war ein ganz besonderes Gefühl und eine große Ehre, den Adler auf der Brust zu tragen“, erzählt der Kicker aus dem Kreis Altenkirchen im SZ-Gespräch. Vor dem Spiel, verrät Wäschenbach, sei er „ein bisschen aufgeregt“ gewesen, mit dem Anpfiff dann aber „voll fokussiert“ aufs Spielgeschehen.

Und wie ordnet er seine Leistung gegen die „Ösis“ ein? „Ich fand, für das erste Länderspiel war das ganz ordentlich. Ich war zufrieden“, sagt der Katzwinkler, der in den beiden anderen Partien gegen die Slowakei und Tschechien nicht zum Einsatz kam, den achttägigen DFB-Lehrgang in Budweis aber insgesamt als „tolle Erfahrung“ für sich verbuchte.

"Riesengroße Freude" über frohe Botschaft

Allein schon deshalb, weil die Nominierung für ihn „schon ein wenig überraschend“ kam. „Der DFB hat meinem Vater die Einladung per E-Mail zukommen lassen. Als er mich dann informiert hat, war die Freude natürlich riesengroß“, kann sich Wäschenbach noch gut an den Tag erinnern, als ihm sein Papa die frohe Botschaft übermittelte.

Die Berufung in die DFB-Auswahl war der Lohn für die gute Entwicklung, die der defensive Mittelfeldspieler in den letzten Jahren genommen hat. „Speziell in der U 17 habe ich einen richtigen Schritt nach vorn gemacht“, findet Wäschenbach, der mit der von Stefan Ruthenbeck trainierten U 19 des 1. FC Köln an diesem Sonntag beim FC Schalke 04 in die A-Junioren-Bundesliga-West-Saison startete (1:4) und dort nach Möglichkeit um die Meisterschaft mitspielen will.

Für den „Effzeh“-Nachwuchs kickt der zweikampfstarke „Sechser“, den zudem ein sicheres Passspiel auszeichnet, seit 2019. Seinerzeit wechselte er vom FC Hennef 05 zur U 16 der Domstädter. Der Schritt nach Köln erwies sich bislang nicht nur sportlich als „Volltreffer“. In der Rhein-Metropole fühlt sich Wäschenbach auch privat pudelwohl. Er wohnt dort im Sport-Internat des „Effzeh“, das im Stadtteil Müngersdorf direkt neben dem Rhein-Energie-Stadion liegt, und besucht die 12. Klasse eines Berufskollegs.

Ziel: Bundesliga-Profi werden

Den Geißbock-Klub nimmt der frisch gebackene U-Nationalspieler, wie es der Vereins-Slogan schon aussagt, als „spürbar anders“ wahr – und zwar in positivem Sinne. Und, so Wäschenbach: „Der Verein hat eine große Strahlkraft. Die ganze Stadt steht komplett hinter dem FC und fiebert mit dem Klub. Die Identifikation mit dem Verein ist hier besonders stark ausgeprägt“, berichtet der Katzwinkler, der die Bundesliga-Profis des „Effzeh“ öfter zu sehen bekommt, da auch Wäschenbach und seine Teamkollegen am Geißbockheim trainieren.

Apropos Bundesliga-Profi: „Ich weiß, dass das für mich noch ein langer Weg ist“, sagt Wäschenbach. „Aber das ist natürlich mein Ziel – am liebsten beim FC.“ Die richtige Richtung hat er bereits eingeschlagen. Mit dem Geißbock und dem Adler auf der Brust...

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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