SZ

Lölling erstmals auf dem Podium
"Jacka"-Express kommt auf Touren

Im vierten Weltcup-Rennen erreichte Jacqueline Lölling ihre erste Podiumsplatzierung. Die Brachbacherin belegte in Innsbruck den 3. Platz hinter der Niederländerin Kimberley Bos und der siegreichen Österreicherin Janine Flock.
  • Im vierten Weltcup-Rennen erreichte Jacqueline Lölling ihre erste Podiumsplatzierung. Die Brachbacherin belegte in Innsbruck den 3. Platz hinter der Niederländerin Kimberley Bos und der siegreichen Österreicherin Janine Flock.
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ubau Innsbruck. Es geht weiter aufwärts bei Jacqueline Lölling: Nach schleppendem Saisonstart mit den Plätzen 8, 7 und 6 in den bisherigen drei Weltcup-Rennen ist die Skeleton-Pilotin aus Brachbach am gestrigen Freitag erstmals in diesem Winter aufs Podest gefahren. Die 25-Jährige katapultierte sich in Innsbruck-Igls auf den 3. Platz (1:47,23 Minuten). Den Sieg sicherte sich die Österreicherin Janine Flock (1:47,01), die damit bereits zum dritten Mal ganz oben auf dem „Stockerl“ stand. Platz 2 ging an die Niederländerin Kimberley Bos (1:47,22), die auf der Olympia-Bahn von 1976 nur die Winzigkeit von einer Hundertstelsekunde schneller war als Lölling.

ubau Innsbruck. Es geht weiter aufwärts bei Jacqueline Lölling: Nach schleppendem Saisonstart mit den Plätzen 8, 7 und 6 in den bisherigen drei Weltcup-Rennen ist die Skeleton-Pilotin aus Brachbach am gestrigen Freitag erstmals in diesem Winter aufs Podest gefahren. Die 25-Jährige katapultierte sich in Innsbruck-Igls auf den 3. Platz (1:47,23 Minuten). Den Sieg sicherte sich die Österreicherin Janine Flock (1:47,01), die damit bereits zum dritten Mal ganz oben auf dem „Stockerl“ stand. Platz 2 ging an die Niederländerin Kimberley Bos (1:47,22), die auf der Olympia-Bahn von 1976 nur die Winzigkeit von einer Hundertstelsekunde schneller war als Lölling.
Beim „Höhwald-Blitz“ aus Brachbach überwog aber eindeutig die Freude über ihr bisher bestes Saisonergebnis, das ihr Rückenwind für das nächste Rennen am 8. Januar auf ihrer Heimbahn in Winterberg gibt. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin heute zweimal konstant gut gefahren und froh darüber, dass ich das, was ich im Training gezeigt habe, auch im Rennen auf die Bahn gebracht habe. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, freute sich Lölling über ihre erste Podiumsplatzierung, durch die sich die Brachbacherin in der Weltcup-Gesamtwertung auf den 4. Platz verbesserte (704 Punkte).

Lölling jetzt Vierte in der Weltcup-Gesamtwertung

Vor der Titelverteidigerin aus dem Kreis Altenkirchen rangieren nun nur noch Janine Flock (875), Kimberley Bos (830) sowie Weltmeisterin Tina Hermann (Schönau am Königssee, 760), die gestern zwei Hundertstelsekunden langsamer war als Lölling und den 4. Platz belegte. Hannah Neise (Winterberg), die dritte deutsche Starterin, fuhr auf Platz 10.
Nach dem ersten Durchgang lag Lölling auf Rang 5 (53,64 Sekunden), ihr Rückstand auf die Führende Janine Flock betrug aber nur 17 Hundertstel. Das Podium war also noch in Reichweite für die Vize-Olympiasiegerin von 2018, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 121,92 km/h durch den Eiskanal gebraust war. Und tatsächlich raste der „Jacka“-Express im zweiten Durchgang noch aufs Podest. Mit der zweitbesten Laufzeit (53,59 Sekunden) überholte sie sowohl die Italienerin Valentina Margaglio als auch die Kanadierin Elisabeth Maier und schob sich vorübergehend sogar auf Platz 1.

"Bis auf Kleinigkeiten das Optimum herausgeholt"

Doch dann schwang sich Kimberley Bos auf den Rennschlitten und rettete ihren hauchdünnen Vorsprung aus dem ersten Durchgang ins Ziel. In der Addition beider Läufe war sie um eine einzige Hundertstelsekunde (!) schneller als Lölling, an der danach auch noch Janine Flock vorbeizog. Im Vergleich zu dem Rennen vor einer Woche an einer gleicher Stätte verbesserte sich Lölling aber gleich um drei Plätze.
„Ich habe bis auf ein paar Kleinigkeiten im oberen Teil das Optimum herausgeholt. Die meisten Reserven habe ich noch am Start. Viel mehr war daher heute nicht drin“, bilanzierte die Brachbacherin, die sich nun auf ein paar erholsame Tage in der Heimat freut, ehe es Anfang Januar nach Winterberg geht – mit dem guten Gefühl, dass es weiter aufwärts geht.

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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