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3. Rennen des Skeleton-Weltcups
Löllings Formkurve zeigt nach oben

„Jacka“ Lölling (Archivbild) wieder auf dem Weg nach vorn. Nach ihrem enttäuschenden 21. Rang in Igls landete die Skeleton-Pilotin aus Brachbach beim 3. Weltcup der Saison in Altenberg auf Platz 9.
  • „Jacka“ Lölling (Archivbild) wieder auf dem Weg nach vorn. Nach ihrem enttäuschenden 21. Rang in Igls landete die Skeleton-Pilotin aus Brachbach beim 3. Weltcup der Saison in Altenberg auf Platz 9.
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  • hochgeladen von Silas Münker (Volontär)

krup Altenberg. Bei Jacqueline Lölling zeigt die Formkurve wieder nach oben. Eine Woche nach ihrem enttäuschenden 21. Rang in Igls, wo die Brachbacherin sich nicht einmal für den zweiten Lauf qualifizieren konnte, belegte sie am Freitag beim 3. BMW IBSF Skeleton-Weltcup der Olympia-Saison in Altenberg mit 0,59 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Tina Hermann (Schönau am Königssee/1:55,36 Min.) den 9. Platz. Löllings Laufzeiten betrugen 58,16 bzw. 57,79 Sekunden, während für Weltmeisterin Hermann bei ihrem ersten Saisonsieg im Olympia-Winter 57,84 und 57,52 Sekunden gestoppt wurden.

krup Altenberg. Bei Jacqueline Lölling zeigt die Formkurve wieder nach oben. Eine Woche nach ihrem enttäuschenden 21. Rang in Igls, wo die Brachbacherin sich nicht einmal für den zweiten Lauf qualifizieren konnte, belegte sie am Freitag beim 3. BMW IBSF Skeleton-Weltcup der Olympia-Saison in Altenberg mit 0,59 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Tina Hermann (Schönau am Königssee/1:55,36 Min.) den 9. Platz. Löllings Laufzeiten betrugen 58,16 bzw. 57,79 Sekunden, während für Weltmeisterin Hermann bei ihrem ersten Saisonsieg im Olympia-Winter 57,84 und 57,52 Sekunden gestoppt wurden.

Tina Hermann siegt mit Bahnrekord

Die 29-Jährige vom WSV Königssee raste auf der anspruchsvollen Bahn im Erzgebirge, wo sie zuletzt zwei WM-Titel in Serie holte, mit Bahnrekord in 57,52 Sekunden und nach zwei Läufen mit 0,31 Sekunden Vorsprung zum Sieg vor der Russin Alina Tararichenkowa. Dritte wurde die Österreicherin Janine Flock (+0,37 Sek.) vor Junioren-Weltmeisterin Hannah Neise vom BRC Winterberg (+0,41).
„Das ist einfach eine Top-Bahn hier, und ich möchte der Bahn-Crew ein riesengroßes Kompliment aussprechen. Das macht einfach Spaß hier zu fahren, und ich konnte heute, denke ich, wieder zeigen, dass ich fahrerisch gut dabei bin“, erzählte Tina Hermann im Interview mit der Verbands-Homepage www.bsd-portal.de.

Die Olympia-Zweite von 2018, Jacqueline Lölling von der RSG Hochsauerland, kam derweil auch im SachsenEnergie-Eiskanal in Altenberg nicht optimal ins Fahren. Die Brachbacherin lag nach dem ersten Lauf auf Rang 8 und verlor im zweiten Lauf noch eine Platzierung.
Die dreimalige Weltmeisterin (2017 am Königssee im Einzel und im Team sowie 2020 in Altenberg im Mixed) muss nach ihrem aktuellen 9. Rang sowie den Plätzen 11 und 21 bei den beiden Weltcups in Innsbruck/Igls weiter um die Olympia-Qualifikation in Peking kämpfen. Dafür sind laut Richtlinien des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) im Weltcup zwei Podestplätze oder dreimal Plätze unter den besten Acht notwendig.

Lölling freut sich auf ihre "Heimbahn"

Die 26-jährige Brachbacherin hofft nun auf ihren „Heim-Weltcup“ am kommenden Wochenende in der Veltins-Eisarena Winterberg: „Darauf freue ich mich sehr! Mal noch sind ja sogar Zuschauer erlaubt. Wir hoffen alle, dass das auch so bleibt. Ich bin froh, dass es nun nach Winterberg geht, das gibt mir immer ein Gefühl von Heimat. Ich freue mich auf meine Heimbahn. Ich war da zwar dieses Jahr auch erst einmal, aber in Winterberg weiß ich, was ich kann und weiß, dass ich es eigentlich immer kann. Hier kenne jede Kurve in- und auswendig – das ist schon die Bahn, auf der ich mich zumindest unterwegs am sichersten fühle.“

Zur Freitag-Veranstaltung in Altenberg sagte „Jacka“ Lölling: „Hier waren die Abläufe besser als zuletzt in Igls, die Tendenz geht schon nach oben. Aber das musste nach letzter Woche auch so sein, da gibt es nichts zu beschönigen. Meine Fahrten waren gut, damit bin ich ganz zufrieden. Ich hatte zweimal Top-Speed, im ersten Lauf bis zum Kreisel – dann sind mir zwei Fehler passiert. Im zweiten Lauf hatte ich in der Höchstgeschwindigkeit die beste Zeit, was schon zeigt, dass es auf der Bahn gut lief. Aber meine Startzeiten sind einfach noch zu schlecht. Wir haben im Training etwas umgestellt, das ist gerade schwierig. Aber ich hoffe, dass ich jetzt irgendwann den Schritt nach vorne mache, da es fast unmöglich ist, mit noch so guten Fahrten vorne rein zu kommen, der Abstand ist zu groß. Das braucht einfach noch Zeit, da muss ich geduldig sein.“

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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