25 Jahre AWo Kirchhundem

Ortsverein von Beginn an unter Führung von Friedel Herzog

sz Kirchhundem. Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit die Arbeiterwohlfahrt (AWo) in Kirchhundem ihre Gründungsversammlung abgehalten hat. Friedel Herzog, seit dem ersten Tag Vorsitzender des AWo-Ortsvereins, warf aus diesem Anlass jetzt im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung einen wehmütigen Blick zurück zu den Anfängen seiner Arbeit. Vorstand und 30 Mitglieder feierten im Gasthof »Kaiserhof« nicht nur den Abschluss eines gelungenen AWo-Jahres sondern gleichzeitig auch das Jubiläum ihres Vorsitzenden und den runden Geburtstag der stetig wachsenden Organisation.

25 Jahre erfolgreiche soziale Arbeit standen im Mittelpunkt der Zusammenkunft. Einige Gründungsmitglieder wurden für ihre Treue geehrt. Manfred Lehwald, stellv. AWo-Kreisvorsitzende überreichte Dorothea Busch, Friedhelm von Schlehdorn, Friedhelm Steckbeck, Otto Tessmer und Friedel Herzog silberne Ehrennadeln und Präsente für 25-jährige Mitgliedschaft. Gerhard Kaiser, Hildegard Henrichs und Manfred Fischer konnten nicht im Rahmen der Veranstaltung ausgezeichnet werden. Ihnen werden die Urkunden zu einem späteren Zeitpunkt zu Hause übergeben.

»Ich bin sehr stolz auf das, was wir bis heute geleistet haben«, betonte Friedel Herzog in seiner Ansprache. Seine Bilanz fällt erfreulich aus: Was 1978 mit nur 13 Weggefährten begann, traf den Nerv. Innerhalb der ersten beiden Jahre hatte es der Ortsverein unter seiner Führung schon auf 100 Mitglieder gebracht. Inzwischen ist die Schar auf einen 125-köpfigen sozial engagierten Kreis angewachsen. Und entgegen allgemeiner Trends kann Geschäftsführer Andreas Picker immer noch einen leichten Aufwärtstrend in seiner Statistik vermerken.

Vielleicht liegt dies an dem bis heute aktuell gebliebenen Anliegen, Bedürftigen zu helfen. Mit den Beiträgen seiner Mitglieder vollbringt der Ortsverein seit je her viele gute Spenden-Taten. Insgesamt 1800e Spendengelder flossen allein 2002 aus der Ortsvereinskasse an Institutionen und Bedürftige aus dem näheren und weiteren Umfeld. Darunter die Schule für geistig Behinderte und die Behindertenwerkstatt der Arbeiterwohlfahrt in Deuz sowie das Richard-Winkel-Zentrum in Maumke und Einrichtungen anderer Träger. Das Frauenhaus im Kreis Olpe wurde ebenso mit 250e bedacht wie die Hochwasseropfer in Sachsen. »Es ist wichtig, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wir versuchen da zu helfen, wo wir gebraucht werden«, kommentiert Herzog. Auch vor Ort gibt es immer Bedarf. Im September Und beglückte der AWo-Ortsverein Kirchhundem viele Mitbürger der Gemeinde mit einer Bank für den Friedhof.

Als antriebsstarker Motor der Vereinsgemeinschaft gelten aber vor allem die geselligen Aktivitäten. Seit der Gründung werden jährlich zwei Fahrten gemeinsam unternommen. Beim ersten Weihnachtsmarkt der Gemeinde präsentierten sich die regen Helfer der AWO mit einem eigenen Stand. »Viele Interessierte haben bei uns die Holzspielzeuge und Geschenkartikel aus der Werkstatt für behinderte Menschen in Deuz bewundert«, erinnerte sich Geschäftsführer Andreas Picker.

Damit es in bewährter Weise weitergehen kann, bestätigte die anwesende Versammlung in offener Wahl den Vorstand für die nächsten drei Jahre. Vorsitzender Friedel Herzog und seine beiden Stellvertreter erhielten ebenso einstimmige Ergebnisse wie Schriftführerin Hildegard Henrichs, die schon seit 20 Jahren gewissenhaft die Protokolle für den AWo-Ortsverein führt. Kassierer und Geschäftsführer bleibt Andreas Picker.

Für das Jubiläumsjahr hat der Vorstand des AWo-Ortsvereins Einiges geplant. Unter anderem soll im Sommer der »runde Geburtstag« gebührend gefeiert werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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