Erstes »Kohlhagener Hungertuch«

Frauen erstellten riesengroßes Unikat für Wallfahrtskirche

rudi Kohlhagen. Seit mehreren Jahren erstellt ein Aachener Künstler regelmäßig das bekannte »Hungertuch« für die Organisation »Misereor«. Auch die Kohlhagener Wallfahrtskirche kann zur diesjährigen Fastenzeit erstmals ein solches Hungertuch in ihren Gewölben präsentieren.

Ein halbes Jahr beschäftigte sich der Paramentenkreis mit diesem Projekt. Rund 300 Stunden verbrachten Gertrud Bendig, Gisela Burghardt, Inge Kellermann, Marlies Kebben und Schwester Cherubina ADJC insgesamt damit, in sorgfältiger Kleinstarbeit 16 biblische Motive auf dem Tuch anzubringen – als Stickereien und Applikationen. Die Mühen haben sich gelohnt: Das Unikat erstreckt sich über eine Größe von 2,70Meter Breite und 4,10Meter Länge – die Hälfte des Misereor-Hungertuches – und verdeckt nun den gesamten Hochaltar. Dank einiger Stoff-Spenden und des Engagements der Frauen kostete das Kohlhagener Hungertuch nur rund 25e. Biblische Szenen, wie der Stern von Bethlehem, die Arche Noah und der Kreuzweg Jesu, sind unter anderem auf dem großen Tuch zu sehen, welches – passend zur Fastenzeit – natürlich violett ist.

Doch auch Pastor Edgar Zoor steuerte seinen Teil bei und stellte ein begleitendes Skript zusammen. Zu jedem einzelnen Motiv können interessierte Besucher darin nachlesen, welche biblische Geschichte mit den Bildern einhergeht.

Bereits nach der Präsentation des Tuches am Mittwochmorgen ging der Paramentenkreis aufs Neue ans Werk. Die Fahne für eine Wanderwallfahrt im Frühjahr soll die nächste Aufgabe der Frauen sein – eines von vielen Projekten, denen sich der Paramentenkreis seit seinem fünfjährigen Bestehen gewidmet hat: Zahlreiche Fahnen, Messgewänder und Stolen verließen bereits die Tische der Damen, die sich wöchentlich zum emsigen »Werkeln« treffen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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