Für ein besseres Sauerland-Image

»Innovationspreis Sauerland 2002« ausgelobt / Schwerpunkt »Technik« / 15000 E winken

hobö Kirchhundem. Die große Resonanz und die beeindruckenden Ergebnisse bei der Premiere im Vorjahr haben die Verantwortlichen von »Sauerland Initiativ« zu einer Neuauflage ermuntert: Jetzt fiel in der Firma Mennekes Elektrotechnik in Kirchhundem der Startschuss für den zweiten »Innovationspreis Sauerland«. Die mit 15000 e dotierte Auszeichnung soll besonders innovative Ideen sowie ungewöhnliche und öffentlichkeitswirksame Initiativen für das Sauerland belohnen. Das Schwerpunktthema ist in diesem Jahr »Technik«.

Unter dem Namen »Sauerland Initiativ« haben sich profilierte Persönlichkeiten und namhafte Unternehmer aus dem Sauerland vor knapp eineinhalb Jahren zusammengefunden. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, ein neues Bild vom Sauerland zu zeichnen. Das Bild einer Region, die sich durch ein hohes Maß an Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit auszeichnet und in der es eine erfolgreiche mittelständische Industrie gibt, die mitunter auf höchstem technischem Niveau arbeitet. Schließlich besteht das Sauerland ja nicht nur aus Bergen, Seen, Tourismus sowie Forst- und Landwirtschaft. »Wir wollen für ein besseres Sauerland-Image eintreten«, erklärte Franz-Otto Falke, Vorsitzender von »Sauerland Initiativ«.

Um dies auch öffentlich dokumentieren zu können, wurde der »Innovationspreis Sauerland« ins Leben gerufen, der im vergangenen Jahr erstmals vergeben wurde. Architekturstudent Oliver Rüsche aus Attendorn bekam ihn für das interdisziplinäre Kunstprojekt »Zwischenraum«. 100 Bewerbungen waren insgesamt eingegangen.

In diesem Jahr ist der Preis für den Bereich »Technik« ausgeschrieben. Der Begriff sei dabei sehr weit gefasst, erklärte Peter Sieger, Geschäftsführer von »Sauerland Initiativ«. Auch Bewerbungen aus den Bereichen Marketing und Kommunikation seien möglich.

Bewertet werden Innovationen, die im Sauerland entwickelt wurden oder die für die Region von besonderer Bedeutung sind oder sein werden. Bei den Ideen kann es sich um Dienstleistungen, Projekte, Objekte, Produkte, Erfindungen, Verfahren, Prozesse und Anwendungen handeln. Das Augenmerk der Jury richtet sich insbesondere auf die Kreativität, den Innovationsgrad und die Umsetzungsmöglichkeiten der eingereichten Vorschläge. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Personengruppen und Unternehmen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März. Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort bei der Geschäftsstelle von »Sauerland Initiativ« angefordert werden: Postfach 1528, 58545 Halver, Z(02353) 6659700, Fax (02353) 659701, E-mail: »sieger@sauerlandinitiativ.de«. Am 10. Juli erfolgt die Bekanntgabe des oder der Preisträger.

Die Jury ist mit namhaften Persönlichkeiten besetzt. Regierungspräsident Wolfram Kuschke, seine Vorgängerin Dr. Raghilt Berve, die Unternehmer Ralph H. Eibach, Dieter Kusch und Walter Mennekes sowie Designer Günter Wermekes, Rektor Prof. Dr. Helmut Hoyer (Fernuniversität Hagen), Prof. Dr. Hubert Wilhelm Klein von der Uni Paderborn und Dr. Monika Herrchen vom Fraunhofer Institut Schmallenberg gehören der Jury an.

»Wir hoffen auf sehr interessante Ergebnisse«, betonte Franz-Otto Falke. »Und wir hoffen, ins Herz des Sauerlandes zu treffen, denn der technische Produktionsbereich ist der Motor des Sauerlandes«, ergänzte die ehemalige Regierungspräsidentin, Dr. Raghilt Berve. Mit dem Wettbewerb wolle man zeigen, dass das Sauerland keine Konkurrenz scheut und dass »wir wer sind im Sauerland«.

Gastgeber Walter Mennekes unterstrich derweil, dass der Wettbewerb auch den Unternehmen diene, da Innovationen abgerufen würden. »Wir haben hier im Sauerland schon teilweise europaweite Champions, was die Größe und die Bedeutung einzelner Betriebe angeht«, erklärte Mennekes. »In der Tat können wir auf die Leistungen der Sauerländer stolz sein«, unterstrich Unternehmer Dieter Kusch. Dies müsse nur noch bekannter werden.

Neben dem 1. Preis erhält der Sieger übrigens eine 27 Zentimeter große Edelstahl-Skulptur, die der international erfolgreiche Designer Günter Wermekes aus Kierspe angefertigt hat.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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