Jeder Dritte in Neger singt mit

Frauenchor »St. Barbara« und Männerchor »Bergeshall« bei Kreissängertag ausgezeichnet

nico Kirchhundem. Zum Kreissängertag, der Jahreshauptversammlung aller Mitgliedschöre im Sängerkreis Bigge-Lenne, fanden sich am Samstag 183 Delegierte in der Schützenhalle Kirchhundem ein. Ausrichter der Versammlung war der örtliche Männerchor, der in diesem Jahr sein 150-jähriges bestehen feiert.

Ein besonderer Gruß des Vorsitzenden Josef Hupertz galt Landrat Frank Beckehoff, Bürgermeister Elmar Greiten, dem Ehrenvorsitzenden, Reinhard Hunold, dem dienstältesten Chorleiter des Kreises Olpe, Theo Arns, und dem Präsidenten des Sängerbundes NRW, Rolf Hauch. Der hatte in Kirchhundem einen seiner letzten Auftritte als Präsident. Hauch wird sich am 6. April beim Sängertag des Sängerbundes in Nümbrecht nach zehn Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit nicht mehr zur Wahl stellen. Für seine Nachfolge stehen zwei Kandidaten zur Wahl: Der Vizepräsident des Sängerbundes und Vorsitzende des Sängerkreises Siegerland, Hermann Otto, sowie der Kulturdezernent der Stadt Leverkusen, Dr. Wolfgang Schulze-Olden.

Zu den vom ehemaligen Landrat Hanspeter Klein eingeführten Traditionen gehört die Auszeichnung des Chores des Jahres. Damit verbunden ist der Preis des Landrates in Höhe von 500 e. Über den freuten sich diesmal der Frauenchor »St. Barbara« und der Männergesangverein »Bergeshall« Neger. Beide Chöre haben viel für den Nachwuchs getan. In beiden Chören sei ferner das hohe Maß an Gemeinschaftssinn herausragend, lobte Landrat Beckehoff. Und weiter: »Der Chorgesang hat einen herausragenden Platz. In unserer Region gibt es fast kein Dorf, in dem die Begeisterung für den Chorgesang nicht zu Hause ist. Die Chöre tragen in hohem Maß zur Kultur und Geselligkeit bei. Der Kreis Olpe schätzt und fördert ihre Leistungen.«

Für Beckehoff sei auch bemerkenswert, dass es der Sängerkreis Bigge-Lenne es bei der Mitgliederzahl mit den organisierten Sängern in der Hansestadt Hamburg aufnehmen könne. Außerdem lobte er die vielen Neugründungen, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich. In Neger sei ein Drittel der Dorfbewohner in den Chören aktiv. Und wegen der gute Jugendarbeit kennt man keine Nachwuchssorgen. So sei der Preis nicht nur eine Würdigung der musikalischen Leistungen, sondern auch eine Auszeichnung für das Engagement in Bezug auf das Gemeinwohl.

Im Anschluss referierte Prof. Dr. Heribert Niederschlag zum Thema: »Singen - Balsam für die Seele«. Niederschlag wurde in Ottfingen geboren und erfreute sich laut eigener Aussage von Kindheit an an Gesangvereinen und Kirchenchören. Der Referent betonte, Musik sei eine Brücke zur Religion und ein Ausdruck des Glaubens an Gott.

Bei den anschließenden Wahlen wurde der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Kötting (Rahrbach) wiedergewählt. Zur neuen Kassiererin bestimmte die Versammlung Christine Gipperich (Thieringhausen).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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