Tanzende Karnevalisten

Gardetänze prägten Kreiskarneval / 1000 Narren feierten

uh Kirchhundem. Seit zwei Jahren gibt es die Karnevalsgesellschaft Rahrbach. Jetzt waren sie das erste Mal Ausrichter des Kreiskarnevals. Dafür mussten sie aber in die Kirchhundemer Schützenhalle ausweichen, da die Rahrbacher Halle ein zu geringes Fassungsvermögen hat.

»Es war das erwartete Highlight. Da haben wir uns schon lange drauf gefreut«, sagte Uli Mues, Präsident der KG Rahrbach. Doch war Kreiskarneval eigentlich der richtige Ausdruck? Vielleicht sollte sich der Verbund der 15 beteiligten Karnevalsvereine einen neuen Namen für ihre jährliche Veranstaltung (seit 1978) aussuchen. Wie wärs mit Kreisgardeball? Denn zwölf der 15 Auftritte am Samstagabend waren Show- bzw. Gardetänze. Lediglich der Olper Klaus Humpert als »Hänschen Klein« und Angelika Müller aus Neuenhof waren in der Bütt.

Doch Büttenreden sind wohl bei den heimischen Karnevalsfreunden nicht mehr allzu beliebt. Richtige Stimmung kam nur bei den Gardetänzen und den Stimmungsliedern von Michael Schnüttgen auf.

Wo liegen die Gründe? Kritik übte Martin Gastreich, Präsident der Karnevalsgesellschaft Heggen: »Die meisten Vereine schicken halt jedes Jahr ihre Tanzgarden. Einzige Ausnahme sind die Attendorner und wir. Alle zwei Jahre gibt’s dann Gesang oder Büttenreden statt Gardetanz.« Trotzdem: Spaß hatten sie, die knapp 1000 Närrinnen und Narren. Sie gingen über Tische und Bänke – feierten bis in die frühen Morgenstunden.

Mit von der Partie waren die Mädchentanzgarde der Kolpingfamilie Olpe, das Show-Ballett aus Heggen mit dem »Tanz der Vampire«, die Showtanzgarde aus Meggen mit einem Abba-Remix, die »Schneider-Tussis« aus Rönkhausen mit einem Show-Tanz, die Roten Funken aus Saalhausen, Showtanzgruppen aus Grevenbrück, Elspe und dem Ihnetal, die Funkengarde aus Helden, die Roten Funken aus Attendorn mit ihrem Jubiläumsgardetanz und auch der Karnevalsverein Schönau/Altenwenden mit den Roten Funken. Erst am letzten Wochenende feierte die Traditionsgarde aus Kattfilleria ihr 50-jähriges Bestehen. Durch das Programm führte Günther Hüsch.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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