Verblüffende textile Experimente

Textile und nichttextile Materialien finden in diesen Arbeiten zusammen. Foto: Museum

sz Oberhundem. Die internationale Textilkunstausstellung „Verblüffend! Textile Experimente“ wird von Samstag, 20. Juni, 11 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 5. Juli, im Stickereimuseum Oberhundem zu sehen sein. Ausgestellt werden die Ergebnisse einer europaweiten Ausschreibung, des von Gudrun Heinz (Karlsruhe/ Pforzheim) organisierten zweiten Wettbewerbes für Kleinformate, die rund zwei Jahre lang als Wanderausstellung unterwegs sind.

„Verblüffend! Textile Experimente“ – dieser Ausschreibungstitel ermunterte 74 Textilkünstlerinnen und Textilkünstler aus zehn verschiedenen europäischen Ländern dazu, eine oder zwei Arbeiten im Format 20 cm x 20 cm zu schaffen und dabei mindestens ein textiles und ein nicht-textiles Material einzusetzen.

Die Wahl der Technik und des Themas war frei, so dass völlig unterschiedlich, von schlicht-sachlich bis üppig-raffiniert gearbeitete Werke mit vielfältiger Thematik eingereicht wurden. Diese Freiheit ließ es nicht nur zu, nach Lust und Laune etwas auszuprobieren, sie forderte gleichermaßen dazu heraus, über den Tellerrand des eigenen Schaffens zu blicken. So finden sich unter den eingereichten 115 Arbeiten zwar überwiegend Werke, die man vom Aufbau her als Quilts betrachten kann, aber auch eine beträchtliche Anzahl an Werken, bei denen die Künstlerinnen und Künstler Grenzen des traditionellen Patchwork/Quiltings überschritten oder sich aus einem anderen künstlerischen Bereich kommend der Herausforderung genähert haben. Das Verblüffende an einer Arbeit besteht oft aus einem Aha-Erlebnis, das der Betrachter hat, wenn er Dinge in einem unerwarteten Zusammenhang vorfindet, mit einer ungewöhnlichen Material-Technik-Kombination konfrontiert wird oder das sich vielleicht erst auf den zweiten Blick, nämlich den auf den mitgelieferten Kommentar, einstellt.

Zu sehen war die Schau in Pforzheim, Einbeck, Bern, Grünstadt, Langwedel, Karlsruhe, Hohenstein-Ernstthal, Bietigheim-Bissingen, Mechernich und Meinerzhagen. Von Oberhundem aus wandert die Ausstellung schließlich nach Pappenheim (http://www.stickereimuseum-oberhundem.de).

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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