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Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Haus in Rinsecke bereits in voller Ausdehnung. Foto: Kai Osthoff
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Update: 100 Rettungskräfte im Einsatz
Flammen wüten in Wohnhaus

kaio/hobö/sz Rinsecke. Ein Wohnhausbrand hat am Dienstagabend die Feuerwehr und Kräfte des Rettungsdienstes im Kirchhundemer Ortsteil Rinsecke in Atem gehalten. Gegen 21.15 Uhr wurde das Feuer gemeldet, woraufhin die ersten Wehrleute nach Rinsecke ausrückten. Vor Ort war das dramatische Ausmaß des Brandes schnell erkennbar: Anstatt des gemeldeten Zimmerbrandes standen bereits das erste Obergeschoss und der Dachstuhl des Zweifamilienhauses an der Straße Am Rinseberg 24 im Vollbrand. Das allein...

Update: 100 Rettungskräfte im Einsatz
Flammen wüten in Wohnhaus

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Haus in Rinsecke bereits in voller Ausdehnung. Foto: Kai Osthoff
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  • Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Haus in Rinsecke bereits in voller Ausdehnung. Foto: Kai Osthoff
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

kaio/hobö/sz Rinsecke. Ein Wohnhausbrand hat am Dienstagabend die Feuerwehr und Kräfte des Rettungsdienstes im Kirchhundemer Ortsteil Rinsecke in Atem gehalten. Gegen 21.15 Uhr wurde das Feuer gemeldet, woraufhin die ersten Wehrleute nach Rinsecke ausrückten. Vor Ort war das dramatische Ausmaß des Brandes schnell erkennbar: Anstatt des gemeldeten Zimmerbrandes standen bereits das erste Obergeschoss und der Dachstuhl des Zweifamilienhauses an der Straße Am Rinseberg 24 im Vollbrand. Das allein war Anlass genug, das Alarmstichwort zu erhöhen und zusätzliche Wehrleute zu alarmieren.

Wald und Nachbarhäuser in Gefahr 

Gegen 23 Uhr befanden sich rund 100 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Feuerwehr-Einheiten aus den Olper Kommunen Kirchhundem, Lennestadt, Attendorn sowie aus dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Siegen-Wittgenstein versuchen mit vereinten Kräften, den Brand zu löschen. Noch dramatischer wurde die Lage dadurch, dass die Flammen zu Beginn drohten, auf den direkt angrenzenden Wald sowie auch Nachbarhäuser überzugreifen.Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut. Hierfür kamen mehrere C-Rohre sowie das Wenderohr der Drehleiter zum Einsatz. Nach kurzer Zeit zeigte die Maßnahme Wirkung und eine Brandbekämpfung von außen wurde eingeleitet. Aufgrund des enormen Löschwasserbedarfs wurden mehrere Tankwagen aus der Gemeinde Kirchhundem und der Stadt Lennestadt im Pendelverkehr eingesetzt. Ein großer Dank gilt einigen örtlichen Landwirten, die sich an dem Kampf gegen das Feuer beteiligten, indem sie in Güllefässern Wasser zum Einsatzort transportierten und so die Löschwasserversorgung nach der Anfangszeit schnell sicherstellten.

Bewohner bringen sich in Sicherheit

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Bewohner hatten sich rechtzeitig eigenständig in Sicherheit bringen können. Sie wurden zunächst von Nachbarn, dann von Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz betreut. Nach ambulanter Behandlung konnte das Ordnungsamt eine Unterkunft für alle vier Personen finden.Die Brandbekämpfung mit anschließenden Nachlöscharbeiten zog sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Im Einsatz befanden sich rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Zusätzlich zu den Einheiten aus der Gemeinde Kirchhundem kamen noch zwei Tanklöschfahrzeuge aus der Stadt Lennestadt, der Abrollbehälter Atemschutz aus Attendorn und der Einsatzleitwagen 2 aus Fretter zum Einsatz.

170 000 Euro Schaden

Außerdem wurde ein Baufachberater zur Begutachtung des ausgebrannten Gebäudes hinzugerufen. Dieser stellte eine akute Einsturzgefahr des Gebäudes fest. Der Rettungsdienst aus dem Kreis Olpe wurde von Einheiten aus dem Kreis Siegen, dem Hochsauerlandkreis und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt. Das DRK versorgte die eingesetzten Kräfte zusätzlich noch mit Getränken und einigen Lunchpaketen.Zur Brandursache liegen bis jetzt keinerlei Informationen vor. Der Schaden wird von der Polizei zurzeit auf 170 000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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