Fressnapf gibt Entwarnung
Keine vergifteten Futterproben im Umlauf

Die Meldung über vergiftete Tierfutterproben im Kreis Olpe hat sich als "Fake News" entuppt.
  • Die Meldung über vergiftete Tierfutterproben im Kreis Olpe hat sich als "Fake News" entuppt.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

mari Olpe. Kürzlich sorgte eine über Whatsapp verbreitete Meldung für Unruhe und Ängste unter den Tierbesitzern im Kreis Olpe. Der Inhalt, der hier mit den Rechtschreibfehlern wiedergegeben wird, ist tatsächlich wirklich besorgniserregend: „Liebe Tierbesitzer, es werden zurzeit kleine Testproben von Fressnapf etc. in den Briefkasten geworfen. Gibt keines euren Tieren. Denn das ist Gift! Tierhasser haben neue Methode und werfen vergiftete Leckerlis originalverpackt in den Briefkasten!“. Die SZ ging der Meldung nach.

Wie im Netz ersichtlich, berichten Medien aus dem norddeutschen Raum seit Anfang März über eventuelle Giftköder in Briefkästen. Danach befürchten die Menschen, dass Tierhasser hinter dieser Aktion stecken. Wenn das stimmen würde, hätte das Handeln von Tierhassern eine neue Dimension erreicht. Doch Kerstin Ströer vom Fressnapf-Kundenservice gab im Gespräch mit der SZ Entwarnung.

Rechtliche Schritte eingeleitet

„Das ist eine Fake-Meldung. Alte Bilder wurden mit copy and paste reaktiviert. Dass daran was nicht stimmt, merkt man schon an den Rechtschreibfehlern. Nichtsdestotrotz weckt so etwas Ängste. Unsere Rechtsabteilung hat gerade heute ein entsprechendes Statement abgegeben und wir haben auch rechtliche Schritte eingeleitet.“

Das Statement der Fressnapf-Rechtsabteilung wurde der SZ von Pressesprecher Kristian Peters-Lach zugeleitet. Daraus ist ersichtlich: „Die Meldung zu vermeintlichen Fressnapf-Futterproben stammt aus dem Jahr 2016 und ist nicht aktuell.“

Seinerzeit seien im Raum Hamburg verdächtige Pakete im Umlauf gewesen, die Fressnapf weder beauftragt noch versandt habe. Damals habe man Anzeige gegen Unbekannt erstattet und mit den dortigen Behörden eng zusammengearbeitet. Ein bestätigter Fall sei bis heute nie festgestellt worden. Fressnapf dankt den aufmerksamen Kunden für die Weiterleitung der Meldung, die auch dieses Mal sehr ernst genommen wurde.

Ursprung vor vier Jahren

Doch man habe festgestellt, dass die Meldung ihren Ursprung im Frühjahr 2017 hat und zuletzt und auch im Jahr 2018 sowie in unregelmäßigen Abständen erneut im Internet aufgetaucht ist.
Der aktuelle Ursprung sei dem Unternehmen unbekannt, das jedoch festhält: „Es gab weder damals noch heute ungefragt von Fressnapf versendete Futterproben. Auch derzeit liegen uns keinerlei Informationen oder Behördenansprachen vor, die auf eine Gefährdung von Mensch oder Tier schließen lassen.“ Selbstverständlich werde das Unternehmen die aktuelle Entwicklung weiter aufmerksam beobachten.

Autor:

Marianne Möller

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