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Seit Jahrhunderten ein Wahrzeichen
Neue Bebauung soll Kreuzkapelle nicht beeinträchtigen

Die Kreuzkapelle soll durch die geplante Bebauung an der Finkenstraße nicht beeinträchtigt werden.
  • Die Kreuzkapelle soll durch die geplante Bebauung an der Finkenstraße nicht beeinträchtigt werden.
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mku Olpe. Die Kreuzkapelle Am Bratzkopf gehört seit Jahrhunderten zu den Wahrzeichen Olpes, steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Nun ist das Gebäude indirekt Teil der Planungen für die Neugestaltung des Areals rund um den alten Bahnhof geworden. Weil die Bebauung näher an das Gotteshaus heranrückt.
Beeinträchtigungen des Denkmals sollen minimiert werden
Einstimmig mit wenigen Enthaltungen hat der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung dem Planentwurf der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 54 „Olpe-Finkenstraße/Am Bahnhof" zugestimmt. Zuvor hatten die Mitglieder des Gremiums den Erläuterungen gelauscht, die Stadtplanerin Christine Loth vom Siegener Büro „Loth Städtebau + Stadtplanung“ erläuterte. Dabei ging es um die bisherigen Eingaben vor allem von Behörden sowie weiterer Betroffener.

mku Olpe. Die Kreuzkapelle Am Bratzkopf gehört seit Jahrhunderten zu den Wahrzeichen Olpes, steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Nun ist das Gebäude indirekt Teil der Planungen für die Neugestaltung des Areals rund um den alten Bahnhof geworden. Weil die Bebauung näher an das Gotteshaus heranrückt.

Beeinträchtigungen des Denkmals sollen minimiert werden

Einstimmig mit wenigen Enthaltungen hat der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung dem Planentwurf der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 54 „Olpe-Finkenstraße/Am Bahnhof" zugestimmt. Zuvor hatten die Mitglieder des Gremiums den Erläuterungen gelauscht, die Stadtplanerin Christine Loth vom Siegener Büro „Loth Städtebau + Stadtplanung“ erläuterte. Dabei ging es um die bisherigen Eingaben vor allem von Behörden sowie weiterer Betroffener. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Auswirkung auf die Optik der historischen Kreuzkapelle, die sich sozusagen am „Eingang“ der bewussten Fläche befindet.

Der LWL sei hier vorstellig geworden, konstatierte Christine Loth. Mit der LWL- Denkmalpflege sei in mehreren Gesprächen sowie einer Vor-Ort-Besichtigung über den Umgebungsschutz des Bauwerks diskutiert worden. Es sei darum gegangen, eine Beeinträchtigung des Denkmals durch eine heranrückende Bebauung zu minimieren. Eine Überprüfung der Höhenentwicklung erfolgte dabei anhand von Schnitten. Anfangs sei es darum gegangen, die Geschosshöhen der möglichen Neubauten zu regeln. Jetzt hätten sich die Beteiligten aber für eine andere Lösung entschieden, Durch die Festsetzung der maximalen. Gebäudehöhen werde eine Höhenstaffelung der Gebäude Richtung Kreuzkapelle erreicht. Ebenso sei die Baugrenze in größere Distanz zur Kreuzkapelle festgesetzt worden.

Verunreinigung von Boden und Grundwasser

Weiter gab es unter anderem Hinweise auf mögliche Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg, weil das Areal seinerzeit bombardiert wurde. Vom LWL kam noch der Hinweis auf einen alten Friedhof, der aber von Christine Loth respektive der Verwaltung eher beiläufig gesehen wurde. Aufgrund der Erdarbeiten in der Vergangenheit hätten sich dort längst entsprechende Spuren früherer Baudenkmäler finden müssen. Das sei aber nicht geschehen. Bedeutsamer waren Anmerkungen zum Aspekt Verunreinigung von Boden und Grundwasser aufgrund der vorherigen Nutzung des Geländes. Dazu werden Festsetzungen im Bebauungsplan getroffen und Hinweise übernommen. Versiegelte Flächen sollten als Folge der Sachlage möglichst versiegelt bleiben.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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