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Sternsingertüten sehr beliebt
Sternsingen in diesem Jahr kontaktlos

Petra Heinemann und ihre Kinder Madita, Fynn und Fiete holten sich ihre Sternsingertüte bei den Sternsingern Felix und Toni sowie Betreuerin Verena Kullick ab (v. l.).
  • Petra Heinemann und ihre Kinder Madita, Fynn und Fiete holten sich ihre Sternsingertüte bei den Sternsingern Felix und Toni sowie Betreuerin Verena Kullick ab (v. l.).
  • Foto: mari
  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

mari Olpe. „Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft.“ Mit diesem Slogan warben das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Zeiten der Corona-Pandemie für ein kontaktloses, sicheres Sternsingen mit alternativen Aktionsformen. Entsprechend hatten auch die Pastoralverbünde im Kreis Olpe anlässlich der 63. Aktion „Dreikönigssingen“ kontaktlose und kreative Ideen entwickelt.
Die Sternsinger der St.-Martinus-Kirchengemeinde Olpe verteilten am Samstag und Sonntag an den drei Hütten rund um die St.-Martinus-Kirche, in denen zwei Wochen lang die biblische Weihnachtsgeschichte erzählt wurde (die SZ berichtete), den Sternsingersegen in einer Sternsingertüte. Diesen können die Menschen selbst an ihren Haustüren anbringen.

mari Olpe. „Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft.“ Mit diesem Slogan warben das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Zeiten der Corona-Pandemie für ein kontaktloses, sicheres Sternsingen mit alternativen Aktionsformen. Entsprechend hatten auch die Pastoralverbünde im Kreis Olpe anlässlich der 63. Aktion „Dreikönigssingen“ kontaktlose und kreative Ideen entwickelt.
Die Sternsinger der St.-Martinus-Kirchengemeinde Olpe verteilten am Samstag und Sonntag an den drei Hütten rund um die St.-Martinus-Kirche, in denen zwei Wochen lang die biblische Weihnachtsgeschichte erzählt wurde (die SZ berichtete), den Sternsingersegen in einer Sternsingertüte. Diesen können die Menschen selbst an ihren Haustüren anbringen.
Neben dem Sternsingersegen enthielt die Tüte ein von Daniela Dicker verfasstes Gedicht mit dem Titel „Bleibt in seiner Liebe“, worin es unter anderem heißt: „Der Segen kommt diesmal auf ganz neuem Weg, und doch bleibt er bei euch dies Jahr. Wir wünschen ein gutes, gesundes und keins, das ist, wie das vorige war.“ Weitere Inhalte waren eine Bastel-Idee aus der Sternsinger-Werkstatt, eine Dank-Karte der KJG St. Martinus und des Pastoralverbundes Olpe sowie der Text des Sternsingerliedes, das die Jungen und Mädchen ansonsten vor den Häusern singen.

Sternsinger in diesem Jahr kontaktlos unterwegs

Die veränderte Sternsingeraktion wurde von den Gemeindemitgliedern gut angenommen. Die Sternsingertüten gingen am Samstag und Sonntag weg wie warme Semmeln. Besonders freuten sie sich darüber, dass sie an den Hütten tatsächlich von den Olper Sternsingern in ihren Dreikönigs-Kostümen begrüßt wurden. „Die Jungen und Mädchen freuen sich jedes Jahr sehr auf die Aktion, die ja leider ausfallen musste. So konnten sie wenigstens ihre Kostüme anziehen“, meinte Betreuerin Verena Kullick.
Petra Heinemann holte sich gemeinsam mit ihren Kindern Madita, Fiete und Fynn den Sternsingersegen an der Hütte am Hexenturm ab. „Der Sternsingersegen gehört einfach beim Jahresbeginn dazu“, stellte sie fest. Das bestätigten Peter und Eva Müller. „Der Segen ist uns wichtig. Es würde sonst was fehlen.“ Natürlich füllten die Menschen, die sich die Sternsingertüten abholten, auch die Spendendosen.
Wie in den Vorjahren, sammelten die Sternsinger aus Olpe für Projekte von Pater Hugo Scheer in Brasilien. In einem Schreiben, das ebenfalls in der Sternsingertüte enthalten war, machte er auf die schlimme Pandemie-Lage in Brasilien aufmerksam. Bis Anfang Dezember waren in der Stadt Vitória, die rund vier Millionen Einwohner zählt, 4373 Tote zu beklagen. 197 104 Menschen hatten sich bis dahin mit dem Virus infiziert. 80 Prozent der Betten in den dortigen Intensivstationen waren mit Covid-19-Erkrankten belegt.
Während der zweiten Welle habe sich die Zahl der Toten verdoppelt. Doch der brasilianische Präsident beschimpfe die Menschen, die sich an die Regeln halten, und lehne Impfstoffe aus ideologischen oder logistischen Gründen ab.
Zur Debatte stehe derzeit lediglich der Impfstoff, der vom britisch-schwedischen Pharmakonzern „Astra Zeneca“ und der Universität Oxford entwickelt wurde. Die ersten Impfungen könnten daher erst ab März vorgenommen werden.

Sechs Diakone zu Priestern geweiht

Der aus Olpe stammende Pater Scheer hatte aber auch gute Nachrichten. Sechs Diakone seien im Vorjahr zu Priestern und vier Männer zu Diakonen geweiht worden. Mit Hilfe der neuen sozialen Medien habe man das akademische Jahr zu Ende bringen können. In diesem Jahr solle die Photovoltaikanlage in der Hochschule installiert werden. So könne man laufende Kosten senken und ein Zeichen für saubere Energie setzen.
Gute Neuigkeiten hatte er auch zum Projekt „Vila de Nazaré für HIV-infizierte Kinder und Jugendliche). Aufgrund einer besseren medizinischen Betreuung der Schwangeren und der Neugeborenen sei die Zahl der HIV-Neuinfektionen stark gesunken.
Dank sprach Pater Scheer für die Spenden aus den Sternsingeraktionen in Olpe aus. „Sie machen das Leben der Straßenkinder und ihrer Familien menschenwürdiger und hoffnungsvoller.“
Spendendosen stehen noch bis zum 16. Januar in einigen Geschäften der Innenstadt. Ebenso können Spenden für die Sternsinger-Aktion bis zum 2. Februar auf die Spendenkonten IBAN DE40 4625 0049 0000 0528 11 (Sparkasse) oder DE24 4626 1822 0215 4345 00 (Volksbank) geleistet werden.

Autor:

Marianne Möller

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