Fußball-Landesliga
Aufgalopp beim VSV Wenden

Der neue VSV-Trainer Manuel Fernholz (3. v. r.) absolvierte am Samstag mit seiner Mannschaft die erste Trainingseinheit.
  • Der neue VSV-Trainer Manuel Fernholz (3. v. r.) absolvierte am Samstag mit seiner Mannschaft die erste Trainingseinheit.
  • Foto: Julian Kaiser
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

juka Schönau. Aufgalopp am „Nocken“: Am Samstag stieg Fußball-Landesligist VSV Wenden wieder ins Training ein. Die gravierendste Änderung gibt es dabei an der Seitenlinie. Nach drei Jahren räumt Aufstiegstrainer Jörg Rokitte seinen Platz auf der Trainerbank. Sein Nachfolger Manuel Fernholz leitete nun bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke zum ersten Mal das Training beim VSV und sprach dabei von der bislang attraktivsten Station seiner noch jungen Laufbahn. „Ich bin Jörg Rokitte sehr dankbar, dass er mich nach seinem Entschluss mit in den Ring geworfen hat, aber natürlich auch dem Vorstand, dass er einem noch nicht so etablierten Trainer die Chance gibt“, erklärte der neue Übungsleiter, der bisher als Co-Trainer beim SC Drolshagen und als „Chef“ beim Kiersper SC aktiv war.

Runkel und Schilamow als Co-Trainer

Sein Vorgänger wird den „Wendschen“ aber auch erhalten bleiben. Auch wenn nur in deutlich geringerem Maß. „Er wird sich im Hintergrund halten“, so Vorstandsmitglied Joachim Schmidt. Enger zur Seite stehen werden Fernholz gleich zwei spielende Co-Trainer. Neben Christian Runkel, der bereits vor zwei Jahren vom 1. FC Kaan-Marienborn nach Schönau gekommen war, wird dies Andre Schilamow sein, den es in diesem Sommer aus dem Breitenbachtal nach Wenden zog. „Er hat die meiste Erfahrung in unserem Kader und kann offensiv quasi alle Positionen besetzten“, freut sich Fernholz über den Wechsel des 30-Jährigen, der in der Vorsaison zu 13 Regionalliga-Einsätzen kam.
Vom Ligakonkurrenten FSV Werdohl kommt derweil Redouane El Alami. „Er ist in der Landesliga sehr gut bekannt und verfügt sogar über Westfalenliga-Erfahrung“, sagt Fernholz über den Neuzugang, der in der Zentrale überall einsetzbar ist. Für die Defensive kommen mit Jan Kemper und Florian Bublitz gleich zwei Akteure vom TuS Erndtebrück 2., Jos Huperz stößt aus der Bezirksliga-A-Jugend von Rot-Weiß Hünsborn dazu. „Wir haben uns gezielt verstärkt und wussten nach der vergangenen Saison, wo der Schuh gedrückt hat“, erklärt Schmidt die Neuzugänge, denen gegenüber die Abgänge von Keeper Jannik von der Heiden (TSV Weißtal), Urgestein Julian Eckhardt (FC Eiserfeld) und Bilal Yahsi (FC Altenhof) stehen.

Eick-Barghorn neue Nummer eins im Tor

„Es war uns auch wichtig, variable Spieler zu holen und Manuel so auch Optionen zu geben. Wir haben auf jeden Fall an Qualität gewonnen“, findet Schmidt. Keinen auswärtigen Neuzugang wird es dagegen zwischen den Pfosten geben. So wird Hans Michael Eick-Barghorn als Nummer eins in die Saison gehen, Andreas Klein wird als Ersatzkeeper reaktiviert. „Michael hat natürlich kaum Spiele gemacht, muss Spielpraxis sammeln und dann als Nummer eins vorangehen“, fordert Fernholz und schiebt hinterher: „Ich bin überzeugt, dass er ein echter Rückhalt für uns werden kann. Ich vertraue ihm zu 100 Prozent.“

"Wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben"

Sportlich will der VSV eine ruhigere Saison verleben als in den vergangenen zwölf Monaten, als besonders der Start mit fünf Pleiten und 23 Gegentreffern völlig in die Hose ging und auch einige kritische Stimmen laut werden ließ. „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, gibt Schmidt das Ziel vor. „Wir wollen so früh wie möglich in ruhige Gewässer kommen. Die abgelaufene Saison hat die Nerven schon ordentlich strapaziert“, blickt er nochmal auf den Abstiegskampf zurück, der erst nach dem vorletzten Spieltag zugunsten des VSV entschieden war.
Den ersten Härtetest gibt es am 9. Juli (19 Uhr) beim Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl, bevor in der Woche vom 24. bis 28. Juli die Starts beim Gemeindepokal und beim Germanen-Cup auf dem Programm stehen. „Wir spielen am Freitag im Gemeindepokal gegen Gerlingen und Hünsborn“, erklärt Schmidt, „am Samstag ist die Finalrunde im Gemeindepokal, Sonntag in Salchendorf. Von daher passt das eigentlich.“ Am 11. August wird es dann ernst für den VSV, der am liebsten gar nicht erst in die unteren Tabellenregionen geraten würde …

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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