Fußball-Landesliga
SC Drolshagen schreibt neues Kapitel

Einschwören auf ein besonderes Kapitel in der Vereinsgeschichte: Holger Burgmann, Trainer des SC Drolshagen, begrüßte 23 Spieler zum Auftakt der Vorbereitung auf die erste Landesliga-Saison der „Dräulzer“.
  • Einschwören auf ein besonderes Kapitel in der Vereinsgeschichte: Holger Burgmann, Trainer des SC Drolshagen, begrüßte 23 Spieler zum Auftakt der Vorbereitung auf die erste Landesliga-Saison der „Dräulzer“.
  • Foto: Pascal Mlyniec
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pm Drolshagen. Jetzt geht es endlich los. Auf den Tag sechs Wochen nach der sensationellen Meisterschaft in der Bezirksliga hat der SC Drolshagen am Sonntagvormittag als letzter heimischer Fußball-Landesligist die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in Angriff genommen. Die Saison 2019/20 wird dabei – unabhängig vom Ausgang – in die Geschichte eingehen, denn es ist das erste Mal, dass eine Mannschaft aus der Stadt Drolshagen auf Landesliga-Ebene um Punkte kämpft. „Das ist absolutes Neuland für den Verein. Die Stimmung ist sehr gut, die Vorfreude groß“, erzählt Trainer Holger Burgmann.

Wenige Veränderungen im Kader

Er selbst betreute einst den SV Ottfingen in der gleichen Klasse, also genau jenen Verein, dem die „Dräulzer“ im spannenden Aufstiegsrennen am Ende die Hacken zeigten. Ein Trumpf war dabei zweifellos die mannschaftliche Geschlossenheit der Truppe vom „Buscheid“ – und auf die soll auch eine Liga höher aufgebaut werden. Die Fluktuation im Kader ist dementsprechend gering gehalten worden, kein Spieler aus der Aufstiegsmannschaft hat den Verein verlassen.
Neu dazu gekommen sind mit Flügelspieler Eike Stute-Sönnecken (SG Rhode/Biggetal), Mittelfeldmann Tobias Brüser (GW Elben), Torhüter Eduard Redel (SV Dahl-Friedrichsthal), den beiden A-Jugendlichen Marek Franzek und Leon Bieker sowie dem langzeitverletzten Fatih Ulutas ausschließlich junge und vergleichsweise unerfahrene Kräfte. Große Namen fehlen – vom noch verletzten spielenden Co-Trainer Sebastian Wasem abgesehen – im Kader des SC.

Junge Spieler sollen entwickelt werden

„Mit einem Altersdurchschnitt von 23,4 Jahren haben wir eine junge Mannschaft. Es soll auch weiterhin unser Ziel sein, talentierte Spieler weiter zu entwickeln“, sagt Burgmann. Der Sportliche Leiter Tobias Stahlhacke sieht die Truppe „sehr gut aufgestellt“: „Die Mannschaft ist eingespielt und kann auf Automatismen zurückgreifen. Die Qualität ist absolut da.“
Sorgen, gerade zu Anfang der Saison Lehrgeld zahlen zu müssen, hat das sportliche Führungsduo nicht. Dennoch ist klar: Nachdem der SCD zuletzt stets als Favorit in die Partien ging, kommt dem Aufsteiger nun die Rolle des Außenseiters zu. „Wir müssen variabler werden und obwohl wir gerne offensiv denken, auch mal aus der Defensive heraus spielen können“, weiß Holger Burgmann, der in der Vorbereitung also einen Fokus auf taktische Schulung legen wird.

Straffes Programm in der Vorbereitung

Zunächst aber sollen die Grundlagen erarbeitet werden. „Wir waren in der Bezirksliga eine physisch starke Mannschaft, wenn nicht sogar die stärkste“, so der Coach, der nun pro Woche in der Regel pro Woche vier Trainingseinheiten und ein Testspiel angesetzt hat. Erster Gegner ist am kommenden Sonntag um 15 Uhr der Bezirksligist VfL Schwerte.
Dass die Mannschaft mit vollem Eifer auf die neue Saison hinarbeiten wird, zeigte die Beteiligung an der ersten Einheit. Stolze 23 Mann aus dem 28-köpfigen Kader waren beim Auftakt mit dabei. Für welches Ziel sie sich quälen, liegt für Holger Burgmann auf der Hand. „Es geht um den Klassenerhalt und um nichts anderes. Wir wollen uns schnell in die Liga reinfinden und zeigen, dass wir zurecht aufgestiegen sind.“ Durch ein starkes Miteinander soll die Landesliga am „Buscheid“ keine Eintagsfliege bleiben. Doch egal auf welchem Platz der SC die „finishen“ wird: Die Saison 2019/20 wird ein ganz besonderes Kapitel in der Geschichte des Vereins.

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