Quer durch die Bretagne
An Erminig präsentierte beim Kreuztal-Sommer traditionelle Lieder

Mit traditionellen Instrumenten sorgte die deutsch-bretonische Band An Erminig in Dreslers Park für heitere Töne aus der Bretagne (v. l.: Andreas Derow, Simon Gerdes, Barbara Gerdes, Thomas Doll, Hans Martin Derow).
  • Mit traditionellen Instrumenten sorgte die deutsch-bretonische Band An Erminig in Dreslers Park für heitere Töne aus der Bretagne (v. l.: Andreas Derow, Simon Gerdes, Barbara Gerdes, Thomas Doll, Hans Martin Derow).
  • Foto: Katharina Jendrny
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

jen Kreuztal. Bretonische Klänge begeisterten am Sonntag ein großes Publikum in Dreslers Park in Kreuztal. Im Rahmen von Kreuztal-Sommer  präsentierte die deutsch-bretonische Band An Erminig ihr Programm „Plomadeg“ (Name eines traditionellen Festes unter Landwirten) und erzählte mit Tanzliedern und Balladen heitere, bewegende, aber auch traurige Begebenheiten aus dem täglichen Leben der bretonischen Bevölkerung.

In der Tradition des blinden Sängers

Damit griff die Band die Tradition auf, dass früher Geschichten und Ereignisse als Abwechslung zum oft harten und eintönigen Leben der Menschen auf dem Land und in der Stadt von Sängern und Musikanten weitererzählt wurden. Vor allem Blinde sahen es als ihre Aufgabe, den Menschen von Geschehnissen zu berichten, weshalb viele Lieder aus bretonischer Tradition von Blinden handeln oder von Blinden gesungen werden.

Band musizierte auf alten Instrumenten

An Erminig nahm das Publikum in Kreuztal mit den Liedern mit auf eine Reise nach Galicien und quer durch die Bretagne. Passend dazu musizierte die fünfköpfige Band mit traditionellen Instrumenten, wie einer keltischen Harfe, Bombarden (Blasinstrumente), einem schottischen und galicischen Dudelsack, Akkordeons und einer Drehleier. An die teilweise ungewohnten Klänge der Instrumente gewöhnte sich das Publikum schnell. Zudem machten die Geschichten der Musiker neugierig auf die bretonische Kultur. Die Frage der Band, ob denn auch Tänzer unter den Zuhörern seien, wurde sofort durch eine aufspringende, tanzende Menschenkette beantwortet. Auch die restlichen Zuhörer klatschten zu den heiteren Tönen der Band fröhlich mit.
Das Publikum unterstützte die Band bei einem Lied auch gerne durch einen lauten Chorgesang. Umso größer war die Freude, dass die Musiker trotz des drohenden Regens ihr Programm ohne Pause bis zum Ende durchzogen.

Autor:

Redaktion Kultur aus Siegen

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