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Micha Krämer liest aus Krimi beim Virtuellen Hut
Da ist "Sand im Dekolleté"

Micha Krämer nahm die Zuschauer mit in die Dünen …

jca Kreuztal/Kausen. Der überregional erfolgreiche und vor allem durch seine Westerwald-Krimis bekannt gewordene Autor Micha Krämer, seine Gitarre und sein neuester Ostfriesland-Krimi „Sand im Dekolleté“ waren am Samstag zu Gast im „St(r)eam-Train“ des Virtuellen Hutes. Gest(r)eamt wird an diesem Abend, wie an allen Lese-Abenden der Reihe (wir berichteten), aus einem Zugabteil vor dem Café Basico in Kreuztal. Mit einer musikalischen Einlage, die den Flair der Nordsee spürbar macht, stimmt Micha Krämer auf den Abend ein. Doch kaum hat sich der Zuschauer in den Traum von ostfriesischer Idylle entführen lassen, ist es auch schon so gut wie vorbei mit der vermeintlich harmonischen Atmosphäre.

jca Kreuztal/Kausen. Der überregional erfolgreiche und vor allem durch seine Westerwald-Krimis bekannt gewordene Autor Micha Krämer, seine Gitarre und sein neuester Ostfriesland-Krimi „Sand im Dekolleté“ waren am Samstag zu Gast im „St(r)eam-Train“ des Virtuellen Hutes. Gest(r)eamt wird an diesem Abend, wie an allen Lese-Abenden der Reihe (wir berichteten), aus einem Zugabteil vor dem Café Basico in Kreuztal. Mit einer musikalischen Einlage, die den Flair der Nordsee spürbar macht, stimmt Micha Krämer auf den Abend ein. Doch kaum hat sich der Zuschauer in den Traum von ostfriesischer Idylle entführen lassen, ist es auch schon so gut wie vorbei mit der vermeintlich harmonischen Atmosphäre.

Thiel, Moretti und die Wäller Rumkugeln

Im siebten Fall der Ostfriesland-Krimireihe erwartet die Fans nicht nur das aus den Westerwald-Krimis altbekannte Ermittlerduo Hans-Peter Thiel und Nina Moretti, sondern ebenso der feierfreudige Kegelklub Die Wäller Rumkugeln, ein Kapitän mit dem siebten Sinn, ein ominöses Rubbellos und „dat arme Frau Erna“, die den Tag nach ihrem Geburtstag nicht mehr erleben wird. Mit Charme, Witz und der authentischen Imitation des kölschen Slangs, wenn Roman-Figur Martin von Schlechtinger zu Wort kommt, führt der in Kausen lebende Krämer die Hörer durch den Krimi „Sand im Dekolleté“.

Song "Mein Leben" zur Gitarre

Hin und wieder unterbricht Krämer seine Lesung und greift spontan zur Gitarre. Mit weicher Stimme singt er von (s)einem Leben (Titel: „Mein Leben“), in dem er sich nicht verbiegen lässt, nicht vernünftig, sondern einfach nur er selbst sein möchte, und von einer Erde, die zu verbrennen droht, während der Himmel leise weint (Titel: „Die Erde brennt“).

Ein geschenktes Rubbellos...

Eine Lesung, die mehr ist als Lesung: Sie gibt Einblicke in die Welt der Roman-Figuren, die zum Teil Bezug zu realen Personen aus Krämers Leben haben. So ist beispielsweise Heribert Wolf eine solche reale Person, die Krämer einst ein Rubbellos schenkte, welches es ebenfalls in den Roman schaffte und dort für reichlich Furore sorgt, weiß doch letztlich keiner der Reisegruppe um die Wäller Rumkugeln, ob es den Hauptgewinn von einer halben Million wirklich verspricht – keiner außer der ermordeten Erna und ihrem Mörder …

Corona ist tabu wie Voldemort

Während Krämer in gemütlicher Zugabteil- und Lagerfeuer-Atmosphäre Einblicke in seinen neuesten Roman gibt, ist ein Wort an diesem Abend Tabu: Corona. „Das ist wie bei Harry Potter mit Voldemort bzw. du weißt schon wem“: Bei diesen Worten muss Krämer schmunzeln, hatte ihn doch ein Fan auf seiner Facebookseite seines Bartes wegen mit Dumbledore und Hagrid verglichen, wie der sympathische Autor im Stream berichtet.

Noch ein Tod auf Langeoog

Nach dieser „zauberhaften“ Anekdote und dem kurzen Ausflug in die Entstehungsgeschichte einiger „realer“ Romanfiguren kehrt Krämer zur Reisegruppe nach Langeoog zurück. Mit dem Leichenfund Ernas endet der Ausflug des Kegelclubs auf der Insel Langeoog jedoch längst nicht, stattdessen bestätigen sich bei einer Watt-Wanderung prompt die schlimmsten Befürchtungen des Reiseleiters Uli Schneider: „Das konnte doch alles nicht wahr sein. (…) 20 gingen ins Watt. 19 kamen zurück!“

Spoiler zu "666. Der Tod des Hexers"

Mit diesen Worten beendet Krämer seine Einblicke in seinen neuen Roman an der Spitze der Spannungskurve. Der Spannung noch nicht genug, gibt Krämer für seine Fans einen kurzen Spoiler zu seinem noch unveröffentlichten Krimi „666. Der Tod des Hexers“, in dem es unter anderem um Heavy Metal und Hexenverbrennung gehen wird. Voller Hoffnung freut sich Krämer auf die dazugehörige Lesung am 28. August in der Betzdorfer Stadthalle.

Autor:

Redaktion Kultur

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