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Tom Gaebel & His Orchestra sorgen im Eichener Hamer für Begeisterung
Der swingende „Tanzbär“ feiert den "Perfect Day"

Tom Gaebel, der "deutsche Frank Sinatra", bot mit seinem Programm „Perfect Day“ gleichermaßen einen perfekten Abend im Eichener Hamer.
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  • Tom Gaebel, der "deutsche Frank Sinatra", bot mit seinem Programm „Perfect Day“ gleichermaßen einen perfekten Abend im Eichener Hamer.
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  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

ba Eichen. Die Glücksgöttin Fortuna meinte es am Freitagabend im Eichener Hamer offensichtlich gut mit den Zuschauern. Nicht nur, dass ihnen Tom Gaebel mit seinem gleichnamigen Programm einen „Perfect Day“ in Aussicht stellte, auch wurde ihnen die Wartezeit auf „Dr. Swing“, der sich aufgrund einer Fernsehaufzeichnung in Düsseldorf ein wenig verspätete, aufs Angenehmste mit der Sängerin und Songwriterin Maya Fadeeva versüßt. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme präsentierte sie auf ganz eigene Weise bekannte Songs und Eigenkompositionen, wobei sie von Mike Roelofs am Keyboard und Nico Brandenburg, einem kurzerhand aus Tom Gaebels Orchester ausgeliehenen Bassisten, begleitet wurde.

ba Eichen. Die Glücksgöttin Fortuna meinte es am Freitagabend im Eichener Hamer offensichtlich gut mit den Zuschauern. Nicht nur, dass ihnen Tom Gaebel mit seinem gleichnamigen Programm einen „Perfect Day“ in Aussicht stellte, auch wurde ihnen die Wartezeit auf „Dr. Swing“, der sich aufgrund einer Fernsehaufzeichnung in Düsseldorf ein wenig verspätete, aufs Angenehmste mit der Sängerin und Songwriterin Maya Fadeeva versüßt. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme präsentierte sie auf ganz eigene Weise bekannte Songs und Eigenkompositionen, wobei sie von Mike Roelofs am Keyboard und Nico Brandenburg, einem kurzerhand aus Tom Gaebels Orchester ausgeliehenen Bassisten, begleitet wurde.

Maya Fadeeva ließ als Support die Wartezeit auf Tom Gaebel am Freitagabend im Eichener Hamer in Windeseile vergehen.
  • Maya Fadeeva ließ als Support die Wartezeit auf Tom Gaebel am Freitagabend im Eichener Hamer in Windeseile vergehen.
  • Foto: Bärbel Althaus
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"Eye Of The Tiger": ein Knaller aus "Rocky"

So eingestimmt, war abzusehen, dass nicht nur der Tag, sondern auch der Konzertabend für das Publikum ein großartiges Erlebnis werden würde. Zumal sich zu Nico Brandenburg alsbald seine Band-Kollegen gesellten, um den pompösen Klangteppich für Tom Gaebel auszurollen, auf dem er mit der "Rocky"-Titelmelodie „Eye Of The Tiger“ die Krallen des swingenden Tigers ausfahren ließ.

Hellenthal an der Posaune und gut bei Stimme

Lässig und offensichtlich gut gelaunt nahm Gaebel die Zuschauer umgehend in die Pflicht, ihn tatkräftig zu unterstützen, und übte bei „Feels Like Home“ kollektives Pfeifen. „So gut habe ich es fast noch nie gehört“, behauptete Gaebel, forderte vom Publikum „das deutsche Klatschen“ und driftete dann doch lieber zum alten amerikanischen Schlager. „The Best Things Are Free“, ließ er das Publikum wissen und gestand: „Ich liebe diese altmodischen Swing-Songs, weil man da so wunderbar zu tanzen kann, wenn man nicht tanzen kann.“
Was er damit meint, demonstrierte der selbsternannte „Tanzbär“ anschließend sehr anschaulich und setzte mit „L-O-V-E“ ein weiteres swingendes Ausrufezeichen, wobei ihn Richie Hellenthal eindrucksvoll unterstützte. Denn der Profimusiker ließ nicht nur seine Posaune, sondern auch seine Stimme kraftvoll erklingen, während Gaebel zeigte, dass er auch das Blasinstrument bestens beherrscht. „Ich möchte euch jetzt alle mitnehmen auf eine Reise in eine wunderbare Welt“, lockte er und ließ den Wilden Westen mit Ennio Morricones „The Good, The Bad And The Ugly“ Einzug in den Eichener Hamer halten.

Mambo, Bossa Nova und "Captain Future"

Ungewohnte Klänge vom smarten Sänger, der anschließend zeigte, dass er - auch als Tanzbär - eine Schwäche für den Mambo hat. Dabei ist für Hüftschwünge in Perfektion eher Tom Jones bekannt, dessen anschließend präsentierter „großartiger Song“ „Help Yourself“ einmal mehr den Einsatz der „Schnippfinger“ erforderte. Erneut bewies Gaebel, dass er auch ein talentierter Entertainer ist. „Das Schöne am Bossa Nova ist, man kann jeden Song auch als Bossa Nova spielen“, versicherte er und präsentierte ein entsprechendes Medley mit „The Girl From Ipanema“, „I’ve Got You Under My Skin“ und „Fly Me To The Moon“. Abheben in Richtung Mond wollte er anschließend erneut, als er mit dem Titelthema von „Captain Future“ Kindheitserinnerungen beschwor und dem Theremin futuristisch anmutende Klänge entlockte.

Beste Unterhaltung: Nicht nur Tom Gaebel selbst, auch sein "Orchestra" war einfach klasse.
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  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

Großer Fan von "The Voice" Frank Sinatra

„Lasst uns gemeinsam singen“, forderte Gaebel die rund 250 Zuschauer bei „Strangers In The Night“ auf, ließ „What About Love“ im Rockabilly-Stil erklingen, um sich schließlich einen persönlichen Wunsch zu erfüllen. Denn der „deutsche Frank Sinatra“ muss als „großer Fan“ natürlich Songs singen, die „The Voice“ mit seiner Version besonders geprägt hat. So schuf er mit „Ol‘ Man River“ einmal mehr einen Gänsehautmoment, bevor mit „I Can’t Take My Eyes Off Of You“ und „Just A Gigolo“ schwungvoll das Finale eingeläutet wurde, das seinen Höhepunkt – wie sollte es anders sein? – mit „My Way“ erfuhr. So klang der perfekte Tag gleichermaßen perfekt aus, was sich auch am kräftigen Applaus des durchweg begeisterten Publikums zeigte.

Autor:

Bärbel Althaus (Freie Mitarbeiterin) aus Wilnsdorf

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