Rund 300 Tänzerinnen und Tänzer in Dreslers Park
"Die Nacht der Vagabunden"

Eine dynamische Vorstellung gaben die Mädchen im T-Shirt-Jeans-Look.
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kaio/sz Kreuztal. Eine Premiere feierte die Tanzpädagogin und Choreographin Britta Papp am Donnerstagabend: Denn erstmals fand "Dance & Sing" (seit 2008) nicht in der Stadthalle Kreuztal statt, sondern die rund 300 Tänzerinnen und Tänzer der Musikschule und des Tanztheaters präsentierten ihre "Nacht der Vagabunden" open-air in Dreslers Park und reihten sich damit ein ins Jubiläumsprogramm "50 Jahre Kreuztal".

Lukas will nur eins: tanzen

Die Geschichte, die mit tänzerischen Mitteln (Ballett, Modern Dance, Hip-Hop, Streetdance) von den jüngeren und älteren Elevinnen und Eleven erzählt wurde, berichtet von der Tradition, dass sich zur Mitte eines jeden Jahres alle Heimat- und Gesetzlosen, alle Straßenkinder und Straßenkünstler unter freiem Himmel zur großen Nacht der Vagabunden zusammenfinden. Einer Nacht voller Tanz, Magie und wilder Narretei, jedes Jahr an einem anderen Ort. Der junge Lukas ist angetan von dem bunten Treiben der Vagabunden. Der Tanz, die ausgelassene Stimmung unter freiem Himmel – all das fasziniert ihn. Doch Lukas hat ein Problem. Als Sohn aus gutem Hause will er nicht den Bestimmungen seiner Eltern folgen, die viel , auch viel Geld, in seine Zukunft investiert haben. Ein Konflikt, der Lukas ausbrechen lässt. Er schließt er sich der bunten Truppe, und hier ihrem Zirkus, an. Als die Gruppe droht, pleite zu gehen, muss er eine schwerwiegende Entscheidung treffen - und seine Eltern um finanzielle Hilfe bitten. Und die? Haben sich überzeugen lassen von der Leidenschaft des Sohnes für den Tanz, die Kunst, das freie Leben! 

Schöne "Nacht der Vagabunden"

Malion Belegu überzeugte in dieser Geschichte in der Rolle des Lukas - tanzte mit viel Gefühl, Präsenz und intensivem Körpereinsatz. In den Spielszenen wirkten Nika Zh, Lars Dettmer und Lisa Christin Gotthardt mit. Gesanglich gute Leistungen boten Nika Zh, Christina Sargsjan und Ana Kvernaze. Ein großes Lob gebührt - natürlich - allen an der Aufführung beteiligten. Der Applaus der nach Veranstalterangaben rund 1800 Besucherinnen und Besucher war ihnen gewiss. Diese "Nacht der Vagabunden" war wunderschön!

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