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Andrang beim Teddybärenkonzert der Philharmonie in Kreuztal
Ganz schönes Chaos im Orchester!

Die Kinder erfuhren beim Teddybärenkonzert am Sonntagnachmittag Wissenswertes über die verschiedenen Instrumente in einem Orchester.
  • Die Kinder erfuhren beim Teddybärenkonzert am Sonntagnachmittag Wissenswertes über die verschiedenen Instrumente in einem Orchester.
  • Foto: Julia Chojetzki
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

juch Kreuztal. Was braucht man alles, um das Stück „Der Karneval in Venedig“ von dem berühmten Komponisten Johann Strauss aufzuführen? Die Antwort liegt auf der Hand: Instrumente und natürlich hervorragende Musiker, die diese zum Klingen bringen. Doch was macht man, wenn die Bühne kurz vor der Aufführung wie eine einzige Baustelle aussieht und kein Musiker weit und breit in Sicht ist? Diese Fragen stellten sich am Sonntagnachmittag beim Kreuztaler Teddybärenkonzert der Philharmonie Südwestfalen, das zahlreiche Kinder zusammen mit ihren Eltern in der Otto-Flick-Halle erlebten.
Dirigent Gerard Oskamp sucht seine MusikerAus der Notsituation heraus begab sich Dirigent Gerard Oskamp auf die Suche nach den Musikern. Mithilfe des Bauteams gelang es ihm, sie nach und nach zu finden.

juch Kreuztal. Was braucht man alles, um das Stück „Der Karneval in Venedig“ von dem berühmten Komponisten Johann Strauss aufzuführen? Die Antwort liegt auf der Hand: Instrumente und natürlich hervorragende Musiker, die diese zum Klingen bringen. Doch was macht man, wenn die Bühne kurz vor der Aufführung wie eine einzige Baustelle aussieht und kein Musiker weit und breit in Sicht ist? Diese Fragen stellten sich am Sonntagnachmittag beim Kreuztaler Teddybärenkonzert der Philharmonie Südwestfalen, das zahlreiche Kinder zusammen mit ihren Eltern in der Otto-Flick-Halle erlebten.

Dirigent Gerard Oskamp sucht seine Musiker

Aus der Notsituation heraus begab sich Dirigent Gerard Oskamp auf die Suche nach den Musikern. Mithilfe des Bauteams gelang es ihm, sie nach und nach zu finden. Er stellte die verschiedenen Instrumente vor, und die Kinder erfuhren Wissenswertes vor allem über deren Klang und Funktionalität: Bratschen klingen tiefer als Geigen, mit Klarinetten kann man besonders leise spielen, und Piccoloflöten sind – wie der Name bereits verrät – die kleinsten Flöten und erzeugen daher extrem hohe Töne.
Die einzelnen Musiker präsentierten die Instrumente jeweils in einem Solostück. So bekamen nicht nur die jungen Zuhörer einen Eindruck von deren Vielseitigkeit. Kurzerhand wurde an diesem Nachmittag auch das Streich- in ein Zupforchester umfunktioniert, und die Musiker sorgten so für ein Klangerlebnis der besonderen Art.

Mal die große Trommel schlagen

Der Dirigent band die Kinder zudem immer wieder in die Vorführung mit ein und fragte sie gezielt nach den einzelnen Instrumenten. Der Nachwuchs war mit Feuereifer dabei.
Ein ganz besonderes Highlight war der Moment, als ein Kind auf die Bühne kommen und die große Trommel selbst schlagen durfte. Der gewaltige Klang erfüllte den ganzen Raum.
Gegen Ende ging dann ein Aufatmen durch das Publikum, denn Gerard Oskamp hatte zum Glück doch noch alle Musiker zusammenbekommen, um den „Karneval in Venedig“ aufführen zu können. Die einzelnen Instrumente, die die Kinder zuvor kennengelernt hatten, stachen dabei jeweils noch einmal mit einem Solopart hervor. Es bereitete den jungen Zuhörern sichtlich Freude, nun den vollen Klang des Orchesters zu hören.

Hasenjagd und Walzer-Katze

Zu guter Letzt hatte der Dirigent noch zwei weitere Stücke im Gepäck: Mit der „Hasenjagd“ von Richard Eilenberg ging es auf eine Verfolgungsjagd, und bei „The Waltzing Cat“ des Komponisten Leroy Anderson schilderten die Musiker die dramatische Geschichte einer Katze, die einen Vogel fangen möchte und am Ende dabei von einem Hund überrascht wird.
Gerard Oskamp forderte die Kinder insbesondere beim letzten Stück immer wieder auf mitzumachen und sorgte damit für Begeisterung. So gingen am Ende die kleinen Zuhörer freudestrahlend und um einiges musikalisches Wissen reicher nach Hause.

Autor:

Redaktion Kultur

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