Brillanter Auftakt von "Kreuztalsommer"
Jördis Tielsch präsentierte sich als Ausnahmemusikerin

Adrian Thessenvitz (Gitarre), Bastian Hildebrand (Schlagzeug), Jördis Tielsch und Alexander Mayer (Bass; v. l.) eröffnen brillant den Kreuztaler Sommer.
  • Adrian Thessenvitz (Gitarre), Bastian Hildebrand (Schlagzeug), Jördis Tielsch und Alexander Mayer (Bass; v. l.) eröffnen brillant den Kreuztaler Sommer.
  • Foto: anwe
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

anwe Kreuztal. Mit warmer Jacke, dazu einem heißen Kaffee nebst Kuchen, so ließ sich der diesjährige Auftakt von „Kreuztalsommer“ mit der hinreißenden und so überaus sympathisch daherkommenden Multi-Instrumentalistin und Sängerin Jördis Tielsch und ihrer Band mehr als genüsslich zu Gemüte führen. Die zahlreichen Besucher konnten sich zur Premiere von „Kreuztalsommer“ bei Jördis Tielschs Premiere im Kreuztaler Raum – nachdem sie bereits im übrigen Siegerland keine Unbekannte mehr ist – von eigenen und gecoverten, durchweg emotionalen Songs mitnehmen lassen und darüber das Wetter ganz vergessen.

In die Seelen der Zuhörer gespielt

Instrumentalkräftig unterstützt von ihren Bandkollegen Adrian Thessenvitz (Gitarre), Alexander Mayer (Bass) und Bastian Hildebrand (Schlagzeug) eröffnete sie mit „Bühne des Lebens“ auf der Open-Air-Bühne ihren Vortrag. Die noch 23-Jährige spielte sich mit sphärischem, zärtlichem Gesang, sich selbst mit E-Piano, Geige, Akkordeon und Gitarre begleitend, und immer wieder mit liebevollen Anekdoten aus ihrem noch so jungen Leben in die Seelen der Zuhörer.
Auch zu irischen Folk-Rhythmen konnte man mit „Toss The Feathers“ und „McCormack’s Wall“, die sie aus einem Irland-Besuch während ihres Studiums mitbrachte, mitklatschen und klammheimlich das Tanzbein unter der Sitzbank schwingen lassen, und der Amerikanerin im Publikum widmete sie „Creep On In“ in waschechter Country-Manier, so amerikanisch-cool performt an Geige und Mikro wie Norah Jones und Dolly Parton persönlich.

Auch leise und tiefgründig

Aber auch ihre leisen und tiefgründigen Songs, die Jördis Tielsch jetzt schon zu einer echten Ausnahme-Musikerin und -Multiinstrumentalistin machen, hatten ihren gebührenden Platz im Konzert: Es waren Lieder wie „Wenn du mich suchst“, „Augenblick Unendlichkeit“, „Dein lachendes Herz“ oder etwa „Karussell“ über ihre fröhliche und glückliche Kindheit, über die sie so dankbar ist, dass sie sich dazu entschloss, Botschafterin der Deutschen Kinderhospizstiftung zu werden.
Und es wäre nicht ein würdiges Ende eines so wunderbar berührenden Konzerts gewesen, wenn sie den andächtig lauschenden und begeistert mitsingenden Besuchern nicht ein musikalisches „Guiding Light“ mit auf den Heimweg gegeben hätte – dass es immer eine Person geben möge, die für einen wie ein Zuhause ist, zu dem man heimkommt –, bevor die Kreuztaler sie erst nach stehenden Ovationen und der weiteren, allerletzten Zugabe „Wenn du mich suchst“ endgültig von der Kreuztaler Bühne entließen.

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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