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Stefan Stoppok Trio in der Kreuztaler Otto-Flick-Halle
Jubel bei CD-Release-Konzert

Endlich war er da: Stefan Stoppok gastierte am Freitagabend in der Otto-Flick-Halle in Kreuztal.
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  • Endlich war er da: Stefan Stoppok gastierte am Freitagabend in der Otto-Flick-Halle in Kreuztal.
  • Foto: René Traut
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

jon Kreuztal. Das wurde aber auch Zeit! Den Auftakt der Herbstsaison machte am Freitagabend in der Kreuztaler Otto-Flick-Halle der gebürtige Essener Stefan Stoppok mit seinem Trio. Das für den 15. März geplante Konzert von "Stoppok & Band" musste wegen der Corona-Umstände verschoben werden. Die Räumlichkeit, eigentlich eine Turnhalle, war gut gefüllt, leider blieben jedoch einige verkaufte Stühle unbesetzt; der Grund mag bekannt sein.
"Jubel"-Songs und ältere HitsBereits die ersten Takte der Band ließen ahnen, wie der Abend wird. Bluesrock bester Qualität "made in Germany" brachte die gespannte Fangemeinde gleich auf die richtige Temperatur.

jon Kreuztal. Das wurde aber auch Zeit! Den Auftakt der Herbstsaison machte am Freitagabend in der Kreuztaler Otto-Flick-Halle der gebürtige Essener Stefan Stoppok mit seinem Trio. Das für den 15. März geplante Konzert von "Stoppok & Band" musste wegen der Corona-Umstände verschoben werden. Die Räumlichkeit, eigentlich eine Turnhalle, war gut gefüllt, leider blieben jedoch einige verkaufte Stühle unbesetzt; der Grund mag bekannt sein.

"Jubel"-Songs und ältere Hits

Bereits die ersten Takte der Band ließen ahnen, wie der Abend wird. Bluesrock bester Qualität "made in Germany" brachte die gespannte Fangemeinde gleich auf die richtige Temperatur. Dafür sorgte Stefan Stoppok einerseits mit seinem ureigenen Ruhrpott-Humor und andererseits mit seinen musikalischen Einfällen, zum Beispiel mit Titeln der neu erschienenen CD "Jubel" sowie älteren Hits wie "Dumpfbacke" oder "Denk da lieber noch mal drüber nach". Sein Song "Jubel" ist ein schmerzhafter Verweis darauf, dass wir gerade dabei sind, das Paradies, unsere Erde, zu verjubeln. Eine gehörige Portion Sarkasmus inbegriffen. Das machte nachdenklich. Aber auch die Romantik kam nicht zu kurz ‒ beziehungsweise die Phasen ihres Abebbens in Beziehungen.

Schlagzeuger Wally Ingram fehlte

Die als Quartett angekündigte Band hatte leider ihren Schlagzeuger Wally Ingram nicht dabei, er hing in Los Angeles fest. Aber auch nur zu dritt rockte die Band mit viel Spielfreude das Haus! Keyboarder Sebel übernahm kurzerhand das für Bluesrocker eigentlich recht sparsam bestückte Drum Set und schob die beiden Saiten-Spezialisten energisch vor sich her. Stefan Stoppok hatte zahlreiche Gitarren in petto, akustische und elektrische, sogar 12-saitige. Reggie Worthy trieb einen groovenden Bass, und alle hatten auch ihre gesanglichen Parts.

Reggie Worthy spielt einen groovenden Bass und ließ am Mikro von sich hören.
  • Reggie Worthy spielt einen groovenden Bass und ließ am Mikro von sich hören.
  • Foto: René Traut
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Plädoyer für bunte Konzertlandschaft

Stoppoks Texte sind grundsätzlich auf Deutsch und thematisieren alltägliche menschliche Befindlichkeiten. Und er wird politisch. In den Liedtexten und in den Kommentaren zwischen den Songs erklärt er dem Publikum seine Sicht auf die Welt und ihre Problematiken, beleuchtet sie aus einer anderen Sicht als gewöhnlich. Wichtig war Stoppok zu sagen, dass unsere freie und bunte Konzertlandschaft erhalten bleiben muss, damit Künstler, die das Fernsehen nicht als Plattform nutzen wollen, können oder sollen, in Austausch mit dem Publikum treten können ‒ auch und gerade in Zeiten der Krise.

Autor:

Johanna Schirmacher (Freie Mitarbeiterin)

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