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Viktoria's Secrets im Café Basico
Musikalische Geheminisse

Viktoria Rosenthal beim Konzert im Café Basico. Begleitet wurde die Sängerin mit der Powerstimme von Michael Schmitz an den Keyboards und Michael Moog an der Gitarre.
  • Viktoria Rosenthal beim Konzert im Café Basico. Begleitet wurde die Sängerin mit der Powerstimme von Michael Schmitz an den Keyboards und Michael Moog an der Gitarre.
  • Foto: Veranstalter
  • hochgeladen von Peter Helmes (Redakteur)

anwe Kreuztal.  Einmal mehr sich zurücklehnen und virtuell Live-Kultur genießen können – darauf stimmten sich am Freitagabend die bis zu 200 Zuschauer und -hörer ob der neugierig machenden Ankündigung des Konzerts mit Viktoria’s Secrets im Kreuztaler Café Basico – erneut professionell und bewährt präsentiert vom Virtuellen Hut – nur allzu gern ein. Dabei wieder für die gute Sache „Support Your Local Artists“ spenden, verstand sich beinahe von selbst.
Die aus Wissen in die „verwirrende Welt“ hinausgegangene und gern wieder „heim“ gekommene Sängerin und – entgegen womöglich anderer aufkommender Gedanken – ausschließliche Namensgeberin der Band, Viktoria Rosenthal, ist beileibe keine Newcomerin.

anwe Kreuztal.  Einmal mehr sich zurücklehnen und virtuell Live-Kultur genießen können – darauf stimmten sich am Freitagabend die bis zu 200 Zuschauer und -hörer ob der neugierig machenden Ankündigung des Konzerts mit Viktoria’s Secrets im Kreuztaler Café Basico – erneut professionell und bewährt präsentiert vom Virtuellen Hut – nur allzu gern ein. Dabei wieder für die gute Sache „Support Your Local Artists“ spenden, verstand sich beinahe von selbst.
Die aus Wissen in die „verwirrende Welt“ hinausgegangene und gern wieder „heim“ gekommene Sängerin und – entgegen womöglich anderer aufkommender Gedanken – ausschließliche Namensgeberin der Band, Viktoria Rosenthal, ist beileibe keine Newcomerin. Sie betätigte sich unter anderem bereits als Background-Sängerin für Stars wie Bobby Kimball und Toto, singt in diversen Bands und arbeitet als Gesangstherapeutin. Sie widmete sich in diesem Konzert ihrem Herzensprojekt: der Musik und vor allem der durch ihre herausragende Powerstimme erzeugten, wortwörtlichen Stimmung.
In dieser Zeit fehlt natürlich auch ihr die Nähe zu ihren „Bandmates“, und sie wünschte den Zuschauern, das Beste daraus zu machen: „Setzt euch nackt auf die Couch, legt die Füße hoch und holt euch was zu Knabbern – wir machen den Rest!“ Genau darum ging es: um gute „Vibes“, die in diesen Zeiten live kaum noch rüberkommen, um die es immer stiller wird, trotzdem mehr denn je systemrelevant sind – vor allem im aktuell noch stärker verschärften Lockdown.
So war es auch kein Wunder, dass sie – zusammen mit ihren musikalischen Weggefährten, dem bei der Scottish-Folkrockband „Anduril“ und bei den „Rock-Allstars“ Saiten zupfenden Gitarristen Michael Moog sowie Keyboarder Michael Schmitz, Musical Director einer namhaften Coverband (BASH Entertainment) und Gospelchor-Leiter, eine energiegeladene Show lieferte. Mit ihrer facettenreichen und voluminösen, mal sanften, mal rockigen Stimme interpretierte sie Pop- und Rock-Klassiker unplugged und auf individuelle Art im „Basico“, das erneut einen würdigen Rahmen dafür bot.
Damit war das erste ihrer Geheimnisse bereits gelüftet, da Viktoria Rosenthal die Auswahl der Musiker für ihre Auftritte vorher nicht preisgibt. Weitere offenbarte sie im Lauf des Abends, als sie einen Welthit nach dem anderen vor die internetfähigen Screens schickte.
Mit dem Schmusesong „Stay With Me“ (Sam Smith), „Crazy“ (Gnarls Barkley) und dem im Original mit dem britischen Philharmonic Orchestra in einer Kirche aufgenommenen „Here Comes the Rain Again“ von den Eurythmics – ihrem, wie sie verriet, absoluten Lieblingssong – lieferte sie einen feinen Vorgeschmack auf den noch folgenden vokalen Ohrenschmaus.  

Die 80er - fantastisches Jahrzehnt für Musik

Mit Klassikern wie „I Wanna Dance With Somebody“ von Whitney Houston, Womack & Womacks „Teardrops“ und Hits von starken Frauenstimmen wie Pat Benatars „Love Is a Battlefield“, Cindy Laupers „Time After Time“ oder auch „Ain’t Nobody“ von Chaka Khan unternahm das Trio einen Ausflug in die 80er-Jahre – einem „fantastischen Jahrzehnt für Musik“.
Zurück in die Gegenwart ging es alsdann mit dem Ausplaudern weiterer musikalischer Geheimnisse. Viktoria Rosen-thals eindrucksvolle „Hammer“-Stimme kam in aktuellen Hits wie Alicia Keys „Underdog“ oder Adeles „Rolling in the Deep“ wie maßgeschneidert daher. Mit „Fields Of Gold“ in der Version von Eva Cassidy, dem rockigen „Hedonism“ von Skunk Anansie wie auch den Zugaben „Soulmate“ von Natasha Bedingfield und Hearts‘ „Alone“ deckte sie noch letzte musikalische Mysterien auf.
Schade, dass der Abend viel zu schnell vorbeiging. Aber glücklicherweise kann man sich den hochkarätigen Gig ja auch immer wieder auf dem Youtube-Kanal des Virtuellen Huts anschauen – und wer ihn verpasst hat, sowieso!

Autor:

Redaktion Kultur

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