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Zweites Konzert bei Kreuztal-Sommer wieder "indoor"
Stout auf folkiger Mission

Stout mit Simon Scherer (l.) und Mario Kuzyna rissen das Publikum beim Kreuztal-Sommer erneut mit vielseitigem Folk mit - aufgrund der Witterung drinnen, aber egal! Beim dritten Mal dann im Park!
  • Stout mit Simon Scherer (l.) und Mario Kuzyna rissen das Publikum beim Kreuztal-Sommer erneut mit vielseitigem Folk mit - aufgrund der Witterung drinnen, aber egal! Beim dritten Mal dann im Park!
  • Foto: Anna Maria Weber
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

anwe Kreuztal. Zum zweiten Mal erfreuten die Barden von Stout aus dem Ruhrgebiet das Publikum mit vielseitigem Folk, nicht nur von der Grünen Insel – leider aufgrund der sehr ungünstigen Witterung statt im weitläufigen Park von Dreslers Park zwangsläufig, wie auch vor zwei Jahren, erneut im großen Saal der Weißen Villa. Aber das tat dem Konzert keinen Abbruch.
Kuscheln mit "Stouty"Von Kulturchef Holger Glasmachers treffend angekündigt, die beiden seien nach dem Jahr Zwangspause „heiß wie Frittenfett“, legten Stout alias Simon Scherer (Gitarre, Banjo, Mandoline) und Mario Kuzyna (Gitarre, Stompbox und „Spezial-Harmonium“) gleich auch los: gerade frisch eingespielt von ersten Gigs auf Norderney, mit „Roddy McCorley“ aus ihrer CD „Undaunted“, mit wunderbar aufeinander abgestimmtem Gesang.

anwe Kreuztal. Zum zweiten Mal erfreuten die Barden von Stout aus dem Ruhrgebiet das Publikum mit vielseitigem Folk, nicht nur von der Grünen Insel – leider aufgrund der sehr ungünstigen Witterung statt im weitläufigen Park von Dreslers Park zwangsläufig, wie auch vor zwei Jahren, erneut im großen Saal der Weißen Villa. Aber das tat dem Konzert keinen Abbruch.

Kuscheln mit "Stouty"

Von Kulturchef Holger Glasmachers treffend angekündigt, die beiden seien nach dem Jahr Zwangspause „heiß wie Frittenfett“, legten Stout alias Simon Scherer (Gitarre, Banjo, Mandoline) und Mario Kuzyna (Gitarre, Stompbox und „Spezial-Harmonium“) gleich auch los: gerade frisch eingespielt von ersten Gigs auf Norderney, mit „Roddy McCorley“ aus ihrer CD „Undaunted“, mit wunderbar aufeinander abgestimmtem Gesang. Sie bedienten sich alt überlieferter Folktraditionen wie auch moderner Folksongs, gehüllt in eigenes Gewand, natürlich auf der Bühne erneut tatkräftig unterstützt von Maskottchen „Stouty“, dem weltweit einzigen Kuschel-Pint.

Klatschen und Fußstampfen möglich

Mit teils witzigen Anekdoten garniert, präsentierten sie so manchen Song aus ihrem neuen Album, rissen das Publikum sowohl mit instrumentalen Polkas oder auch getragenen Stücken über heimkehrende Seefahrer in „Holy Ground“ oder über das Walfangschiff „Bonnie Ship The Diamond“ zu Corona-konformem Klatschen und Fußstampfen mit.
Auch traurige und sehr gefühlvolle Stücke über die immer noch schwelenden Nordirland-Konflikt in „The Town I Loved so Well“ fanden ihren gebührenden Platz neben dem mit dem „diatonischen Handzug-Harmonium“ von Mario gespielten und von Simon in Irisch würdig gesungenen „Cad É Sin Don Té Sin“.

Teils schwindelerregend schnell

Aber auch teils schwindelerregend schnell gespielte Instrumentals wie „Hipple-Dip Serenade“ oder „Jonathan Frakes“ kamen gut an neben waschechten Pubsongs with „Bold O’Donaghue“ oder auch dem melancholischen, schottischen Klagelied „McPhearson’s Lament“. So ging das virtuose Konzert mit dem Widerstandssong „Molly Maguires“ und der Zugabe „Rattling Bog“ der Irish Descendants mit zungenbrecherischer Schnelligkeit auch schon viel zu schnell zu Ende. Da wünscht man sich schon jetzt die dritte Runde mit den „starken“ Jungs herbei – und endlich einmal draußen!

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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