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Soul Jazz Disciples bieten ein „richtig tolles Konzerterlebnis“
Wohlige Träume

Im Rahmen des „virtuellen Huts“ erwiesen die Soul Jazz Disciples musikalischen Legenden ihre Ehrerbietung.
  • Im Rahmen des „virtuellen Huts“ erwiesen die Soul Jazz Disciples musikalischen Legenden ihre Ehrerbietung.
  • Foto: Rezeptor Film
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

anwe - 1800 Euro wurden bei dem Live-Stream des "Virtuellen Hutes" für das Café Basico und die Künstler gespendet!
anwe Kreuztal.  Zum wiederholten Male gab es „Virtuelle-Hut“-Kost vom Feinsten aus dem Café Basico in Kreuztal für die heimischen vier Wände. Von Martin Horne im kulturellen Tagestipp als „richtig tolles Konzerterlebnis“ angekündigt und erneut unterstützt von Corona-Fonds des Kulturbüros und des Kulturamts Kreuztal, machte dieser Abend neugierig auf das, was die Jazzer um den Nucleus der Late Night Jazz Foundation – Mario Mammone (Gitarre) und Marco Bussi (Drums) – mit ihrer Verstärkung George Tjong-Ayong am Tenorsaxofon und Ulrich van der Schoor an der Hammond-M3-Orgel nun als Bandprojekt Soul Jazz Disciples drauf hatten.

anwe - 1800 Euro wurden bei dem Live-Stream des "Virtuellen Hutes" für das Café Basico und die Künstler gespendet!
anwe Kreuztal.  Zum wiederholten Male gab es „Virtuelle-Hut“-Kost vom Feinsten aus dem Café Basico in Kreuztal für die heimischen vier Wände. Von Martin Horne im kulturellen Tagestipp als „richtig tolles Konzerterlebnis“ angekündigt und erneut unterstützt von Corona-Fonds des Kulturbüros und des Kulturamts Kreuztal, machte dieser Abend neugierig auf das, was die Jazzer um den Nucleus der Late Night Jazz Foundation – Mario Mammone (Gitarre) und Marco Bussi (Drums) – mit ihrer Verstärkung George Tjong-Ayong am Tenorsaxofon und Ulrich van der Schoor an der Hammond-M3-Orgel nun als Bandprojekt Soul Jazz Disciples drauf hatten.
Für Bussi und Mammone war es die Gelegenheit, sich musikalische Gäste einzuladen, um sich endlich wieder einen live-haftigen Abend zu gönnen. Gern hatte man daher spontan auf die Anfrage des „Virtuellen Huts“ zugesagt, um vor allem dieses Mal „doppelt“ für den guten Zweck zu spielen, und einen Beitrag sowohl für die Künstler wie auch für das Café Basico zu leisten. Trotz Netzproblemen und dadurch verspätetem Beginn wurden für beide je 900 Euro gespendet.

Souljazz-Zeitreise durch die 1960er

Die Souljazz-Jünger unternahmen eine Zeitreise durch die 1960er-Jahre Amerikas, entführten in verrauchte Clubs mit schweißtreibenden afro-amerikanischen und afro-karibischen Grooves, mit Hits und Klassikern jener Zeit, die heute so aktuell sind wie eh und je, und erwiesen den Legenden jener Zeit ihre musikalische Ehrerbietung.
Heimelig illuminiert sorgten Soli von George Tjong-Ayong und Mario Mammone gleich im ersten Stück, Kenny Burrells „Chitlins Con Carne“, für souljazziges Konzertfeeling. Auch ein Klassiker aus Mammones frühester Jugend, den er seit seinem 13. Lebensjahr kennt, stand auf dem Programm, seinerzeit aus dem Radio aufgenommen: „Sitting On The Dock Of The Bay“ von Otis Redding. Ein feinsinnig-harmonischer Instrumental-Dialog von Gitarre, Tenorsaxofon und Hammond-Orgel von 1958, die van der Schoor spielte. Das Ganze dezent eingegroovt am Schlagzeug.

"Mimosa" lädt zum Kuscheln ein

Aus der guten alten Schallplattenzeit stammt „Sunshine Alley“ von Stanley Turrentine, mit der die Musiker die Zuhörer verwöhnten. Kuscheln auf dem Sofa war bei „Mimosa“ angesagt, was nicht die Pflanze meint, sondern auf Spanisch „kuschelig“ bedeutet, traumhaft intoniert vom betörenden Saxofon zu leichtem Besenspiel. Ulrich van der Schoors absoluter Favorit, „Wavy Gravy“ in einem Remake von Kenny Burrell, einem von Marios Gitarrengöttern, war ein virtuoses Frage-Antwortspiel zwischen Fender Telecaster und Tenorsaxofon.
Zum Schluss kam Marco Bussi in „Cissy Strut“ von der 60er-Kapelle The Meters dann endlich auch zu seinem heiß ersehnten Schlagzeug-Solo, bevor die Soul Jazz Disciples das Publikum mit der Filmmusik „Exodus“, das sich George Tjong-Ayong hatte wünschen dürfen, vom Sofa in die wohlverdiente Nachtruhe mit wohligen Jazzkonzert-Träumen schickten.

Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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