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Modehauskette in finanzieller Schieflage
Adler-Insolvenz betrifft auch Kreuztal

Die Modehauskette Adler ist in finanzielle Schieflage geraten. Davon betroffen ist auch der Standort Kreuztal.
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js Kreuztal. Der Corona-Shutdown hat auch die Modehauskette Adler in die Krise gezogen. Wie das Unternehmen mit 3350 Mitarbeitern und Sitz in Haibach bei Aschaffenburg mitteilt, hat es eine Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Grund dafür seien „die erheblichen Umsatzeinbußen durch die seit Mitte Dezember 2020 andauernden Schließungen fast aller Filialen“. Betroffen ist damit auch die Filiale in Kreuztal, wo Adler-Moden 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens soll unverändert weiter betrieben werden, erläuterte eine Sprecherin auf SZ-Anfrage. „Entsprechend ist geplant, sämtliche Standorte in Deutschland – also auch den in Kreuztal – nach dem 31. Januar wieder zu eröffnen.

js Kreuztal. Der Corona-Shutdown hat auch die Modehauskette Adler in die Krise gezogen. Wie das Unternehmen mit 3350 Mitarbeitern und Sitz in Haibach bei Aschaffenburg mitteilt, hat es eine Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Grund dafür seien „die erheblichen Umsatzeinbußen durch die seit Mitte Dezember 2020 andauernden Schließungen fast aller Filialen“. Betroffen ist damit auch die Filiale in Kreuztal, wo Adler-Moden 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens soll unverändert weiter betrieben werden, erläuterte eine Sprecherin auf SZ-Anfrage. „Entsprechend ist geplant, sämtliche Standorte in Deutschland – also auch den in Kreuztal – nach dem 31. Januar wieder zu eröffnen.“ Kunden könnten zurzeit auch weiterhin über den Onlineshop einkaufen oder telefonisch Bestellungen aufgeben.

„Bitte haben Sie Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt darüber hinaus zu einzelnen Standorten in Deutschland noch keine konkreten Aussagen getroffen werden können“, heißt es weiter. „Erklärtes Ziel der Eigenverwaltung ist aber, das Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren und für die Zeit nach Corona zukunftsfähig zu machen.“ Der Insolvenzplan bestimme alle gesellschaftsrechtlichen, finanziellen und operativen Maßnahmen, die dafür erforderlich seien. „Ob und in welchem Umgang es zu Veränderungen in der Filialstruktur kommt, lässt sich derzeit also noch nicht sagen.“

Im Rahmen der Eigenverwaltung werde der Geschäftsbetrieb der Adler Modemärkte AG unter Aufsicht eines Sachwalters in vollem Umfang fortgeführt – d. h. das eigene Management bleibt beteiligt. „Details zu dem für die Sanierung des Unternehmens notwendigen Insolvenzplan werden, sobald dieser definiert ist, kommuniziert.“

Adler gehört zu den größten Textileinzelhändlern der Bundesrepublik. 2019 setzte das Unternehmen 495,4 Mill. Euro um. Insgesamt betreibt Adler 171 stationäre Läden, 142 davon in Deutschland. Die ausländischen Töchter sind nach Unternehmensangaben nicht von der Insolvenz betroffen.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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