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Regionalforstamt bleibt gelassen
Ärger über rabiates Roden am Waldwegrand im Heestal

Brachiale Zwischenstufe: Dieser Waldweg im Heestal soll nach getaner Arbeit wieder gut befahrbar sein, verspricht das Forstamt.
  • Brachiale Zwischenstufe: Dieser Waldweg im Heestal soll nach getaner Arbeit wieder gut befahrbar sein, verspricht das Forstamt.
  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

js Fellinghausen/Mittelhees. Ohne Gummistiefel kein Durchkommen: Das gilt dieser vermatschten Tage auf zahlreichen Waldwegen des Siegerlandes, der regendurchweichte Boden macht den Spaziergang zur Herausforderung – insbesondere dort, wo aufgrund der nach wie vor nicht ausgestandenen Käferplage Holz in Massen aus dem Wald transportiert werden muss und die Wege in Mitleidenschaft gezogen werden.
Auch im Heestal sieht es dieser Tage ziemlich wüst aus: Zwischen Fellinghausen und Mittelhees haben Rodungsarbeiten am Wegesrand des Staatswalds stattgefunden, die so manchen Betrachter auf die Palme bringen. Von „wildschweinmäßiger“ Arbeitsweise sprechen die Laien, „nicht sonderlich fachmännisch“ nennen es die in der Wortwahl bedachteren Waldgenossen.

js Fellinghausen/Mittelhees. Ohne Gummistiefel kein Durchkommen: Das gilt dieser vermatschten Tage auf zahlreichen Waldwegen des Siegerlandes, der regendurchweichte Boden macht den Spaziergang zur Herausforderung – insbesondere dort, wo aufgrund der nach wie vor nicht ausgestandenen Käferplage Holz in Massen aus dem Wald transportiert werden muss und die Wege in Mitleidenschaft gezogen werden.
Auch im Heestal sieht es dieser Tage ziemlich wüst aus: Zwischen Fellinghausen und Mittelhees haben Rodungsarbeiten am Wegesrand des Staatswalds stattgefunden, die so manchen Betrachter auf die Palme bringen. Von „wildschweinmäßiger“ Arbeitsweise sprechen die Laien, „nicht sonderlich fachmännisch“ nennen es die in der Wortwahl bedachteren Waldgenossen.

Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein bleibt gelassen

Viel zu breit sei gerodet worden, viel zu rabiat sei das vom Regionalforstamt beauftragte Unternehmen zu Werke gegangen und habe dabei zahlreiche Bäume am Wegesrand verwundet.
Manfred Gertz, Leiter des Regionalforstamts Siegen-Wittgenstein, sieht die Angelegenheit gelassen. „Wir sind dabei, Wege wieder instandzusetzen.“ Dafür müsse zunächst beidseitig Platz geschaffen werden, um die Wege wieder abzuziehen und befahrbar zu machen. Das Mulchen und das Abfräsen der Bankette werde oft in Handarbeit durchgeführt, hier aber werde – auch aus wirtschaftlichen Gründen – mit schweren Gerätschaften gearbeitet. Das Forstamt müsse schließlich sehr viele Wege wieder auf Vordermann bringen. Nach wie vor müsse viel Käferholz aus den Wäldern geschafft werden, Gertz rechnet mit weiteren 50.000 Lastwagenladungen im Bereich des Regionalforstamts.
Am Ende, und davon könne auch im Heestal ausgegangen werden, würden die Wege wieder in einen guten Zustand versetzt, beruhigt Gertz.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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