Bärbel Zote die fleißigste Blutspenderin im Lande

DRK und Stadt: Dank und Anerkennung für 130. »Aderlass«

Osthelden. Schon 130 Mal notierte sich Bärbel Zote die genauen Termine und hielt sich diese Tage frei. 130 Mal folgte sie der Einladung des Deutschen Roten Kreuzes, sich zum Wohle ihrer Mitmenschen »anzapfen« zu lassen – ihr Blut zu spenden. Die Ostheldenerin ist die erste Frau in Nordrhein-Westfalen, der dies gelungen ist. Dies nahmen DRK-Zug Osthelden, der DRK-Kreisverband Siegerland und auch Kreuztals Bürgermeister Rudolf Biermann zu Anlass, der 60-Jährigen zu danken und zu gratulieren.

Dass Bärbel Zote nicht bereits viel mehr Spenden absolviert hat, lag nicht in ihrer Macht: »1958 habe ich mit dem Blutspenden begonnen«, erzählte sie. »Damals durften Frauen dies jedoch nur einmal pro Jahr.« Fünf Kinder brachte sie zur Welt – auch dies führte zu »Zwangspausen«. Heute nutzt die Nordsiegerländerin alle vier erlaubten Termine im Jahr.

Bärbel Zote hat übrigens ihre Familie »angesteckt«: Tochter Gabriele Schmidt hat sich bereits 55 Mal »anzapfen« lassen, Enkel Marc ist im Ostheldener Jugendrotkreuz aktiv. Das nächste Jubiläum – die 150. Spende – möchte Bärbel Zote natürlich noch feiern. Wenn die Gesundheit mitspielt, ist dies auch möglich: Schließlich darf sie dann mindestens bis zum 65. Geburtstag zum »Aderlass« erscheinen.

Und damit Bärbel Zotes »vitale Funktionen absolut fit bleiben« überreichte Georg Magiera vom DRK-Zug Osthelden der Seniorin auch als Zeichen des Dankes einen Obstteller. Blumen gab es zudem für Mutter und Tochter. Auch Ralf Henze, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, sprach der Ostheldenerin seine Anerkennung aus: »Wir wissen es zu schätzen, wenn jemand einen solchen Dienst am Nächsten leistet.« Kontinuität sei wichtig: »Es müsste noch mehr Dauerspender geben«, so Henze. Das DRK schaffe es gerade so, die Dauerversorgung der Krankenhäuser zu sichern. »An eine Reservebildung ist nicht zu denken.« Bürgermeister Biermann überreichte der fleißigen Spenderin den Wappenteller der Stadt.

Beim jüngsten Termin des DRK-Zugs Osthelden erschienen laut Zugführer Werner Schmidt 163 Spender. Herbert Bissel ließ sich dabei zum 127. Mal »anzapfen«, für Siegmund Utsch war es der 105. »Aderlass«. Werner Schmidt war zum 80. Mal mit dabei, Franz Menne und Rolf-Jürgen Otto zum 75. Mal. Die 70. Spende leisteten Karl-Josef Poppe und Wilfried Seeliger. Zum 50. Mal erschien Rainer Erlach, zum 40. Mal Wolfgang Jähnchen, zum 25. Mal Gerold Ketter.

nja

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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