Begeisterung und Neugier

Hans Dieter Krause fing mit dem von der Fischereiaufsicht genehmigten Elektroschockgerät betäubte Fische ein, um sie den Kindern zu zeigen.  Foto: jea
  • Hans Dieter Krause fing mit dem von der Fischereiaufsicht genehmigten Elektroschockgerät betäubte Fische ein, um sie den Kindern zu zeigen. Foto: jea
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jea Ferndorf. Begeisterung und Neugier stand den über 25 Kindern ins Gesicht geschrieben. Sie alle waren der Einladung der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein an die Ferndorf im Ferndorfer Industriegebiet gefolgt. Angesagt war eine Unterwasser-Safari für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. Das Thema: „Was schwimmt und kriecht denn da?“. Eine Veranstaltung, die im Rahmen des Kinder- und Jugendprogramms „Naturdetektive“ der Biostation stattfindet.

„Expeditionsleiter“ und Fischexperte Hans Dieter Krause, der zugleich auch Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Kreuztal ist, nahm die Kinder gemeinsam mit Frank Höfer als Pächter dieses Teils der Ferndorf an die Hand und führte sie in das spannende Reich der Fische, Wasserjungfern, Wanzen und Skorpione. Anhand von Bildtafeln erfuhren die Kinder, dass es neben dem großartigen Kleingetier, an deren Vorhandensein auch die Wasserqualität abzulesen ist, immerhin 16 Fischarten in der Ferndorf gibt. Die Palette reicht über die Bachforelle, den Gründling und Stichling bis hin zu den Lachsen und Edelkrebsen.

Mit Gummistiefeln an den Füßen und mit Keschern bewaffnet folgten die kleinen Natur- und Gewässerforscher den Spuren des Expeditionsleiters. Nach eingehender Belehrung und unter Hinweis auf zu beachtende und zwingende Vorsichtsmaßnahmen ging es zunächst an den Bachrand. Hier fing Hans Dieter Krause mit einem elektrischen Fischfanggerät, dessen Gebrauch ausdrücklich von der Fischereiaufsicht ausnahmsweise genehmigt war, etliche Fische aus ihren Verstecken in der Ferndorf.

In Eimern verfrachtet kamen die Fische dann in betäubtem Zustand in Aquarien, wo sie dann wieder in aufgewachtem Zustand von den Kindern bestaunt werden konnten. Anschließend wurden die Fische wieder in ihre Wasserfreiheit entlassen. Wie lebendig es in der Ferndorf zugeht, konnten die jungen Wasserforscher dann über Sichteimer, die sie in die Ferndorf tauchten, erfahren.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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