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Ärger in der Feuerwehr Kreuztal
Bürgermeister Walter Kiß erstattet Anzeige

Mächtig Wirbel gibt es aktuell innerhalb der Feuerwehr Kreuztal.

nja Kreuztal. Eine Fotocollage mit offensichtlich verleumderischem Inhalt, die über den Messengerdienst Whatsapp die Runde gemacht hat, erhitzt derzeit die Gemüter in Kreisen der freiwilligen Feuerwehr Kreuztal – und nicht nur dort. Darin wird einem Feuerwehraktiven in Führungsposition im Norden der Kommune unterstellt, aus persönlichen Gründen die Gefahrenlage eines Einsatzes heruntergespielt zu haben. Dabei muss auch der Vorwurf mitgeschwungen haben, auf diese Weise seien Einsatzkräfte gefährdet worden. In seiner Funktion als Dienstvorgesetzter der freiwilligen Feuerwehr Kreuztal hat Bürgermeister Walter Kiß nun Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Der Vorwurf geht in Richtung Beleidigung, Verleumdung und falsche Verdächtigung.

nja Kreuztal. Eine Fotocollage mit offensichtlich verleumderischem Inhalt, die über den Messengerdienst Whatsapp die Runde gemacht hat, erhitzt derzeit die Gemüter in Kreisen der freiwilligen Feuerwehr Kreuztal – und nicht nur dort. Darin wird einem Feuerwehraktiven in Führungsposition im Norden der Kommune unterstellt, aus persönlichen Gründen die Gefahrenlage eines Einsatzes heruntergespielt zu haben. Dabei muss auch der Vorwurf mitgeschwungen haben, auf diese Weise seien Einsatzkräfte gefährdet worden. In seiner Funktion als Dienstvorgesetzter der freiwilligen Feuerwehr Kreuztal hat Bürgermeister Walter Kiß nun Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Der Vorwurf geht in Richtung Beleidigung, Verleumdung und falsche Verdächtigung.
Nach SZ-Informationen geht es darum, dass der ABC-Zug aus Ferndorf/Kredenbach im vergangenen Jahr nicht auch zu einem Einsatz in Krombach alarmiert worden war. Die Einsatzleitung damals hatte aber gar nicht der nun persönlich Angegriffene, sondern Stadtbrandinspektor Berthold Braun. Dieser betont im SZ-Gespräch: „Die Brandmeldeanlage hatte angeschlagen. Es handelte sich um keinen ABC-Alarm.“

Bürgermeister Walter Kiß stellt Strafanzeige

Kiß bestätigte die Strafanzeige nach Paragraf 194 Absatz 3 Strafgesetzbuch – zu diesem Mittel greife er immer wieder einmal aus Gründen der Fürsorgepflicht. Wenn z. B. Mitarbeiter des Ordnungsamts beleidigt oder bedroht würden. „Das muss untersucht werden“, so Kiß.
Wer die „Posts“ in Umlauf gebracht hat, ist bislang nicht klar. Die Löschgruppe Ferndorf sieht sich selbst offensichtlich zu Unrecht im Fokus. Von den 28 Mitgliedern haben sich derzeit „zehn bis zwölf“ krank oder in Urlaub abgemeldet. Die Einsatzbereitschaft sei allzeit gewährt, betont die Feuerwehr. Gegebenenfalls würden andere Löschgruppen mitalarmiert.
„Was da gelaufen ist, ist nicht hinnehmbar und muss untersucht werden“, unterstützt Berthold Braun das Vorgehen des Bürgermeisters. „Noch gibt es keinen Beweis, wer die Bilder in Umlauf gebracht hat.“ Es deute aber vieles darauf hin, dass die Collage aus Feuerwehrkreisen gekommen sei. „Vielleicht aber auch von außen.“ Er selbst sei kein besonderer Freund der neuen „sozialen“ Medien und Messenger-Dienste: „Früher wurde es mal laut – und später am Abend hat man dann zusammen ein Glas getrunken ...“

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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