Viele Mietwohnungen schon gekündigt
Derzeit 185 Flüchtlinge in Kreuztal untergebracht

nja Kreuztal. 185 Asylbewerber und Flüchtlinge – 121 Erwachsene und 64 Kinder – hat die Stadt Kreuztal zum Stichtag Mitte Oktober in den Stadtteilen untergebracht; im März waren es 199 gewesen. Das teilte die Stadtverwaltung im Sozialausschuss mit. In diesem Jahr habe es 27 Neuzuweisungen gegeben, im Vorjahr 40 – 2015 waren es 562 gewesen. Derzeit leben 30 Familien mit 123 Personen und 62 alleinstehende Männer in Kreuztal. 20 Menschen wohnen in städtischen Unterkünften, zwölf davon mit Wohnsitzauflage. 23 Männer und Frauen befinden sich im ALG-II-Bezug, darunter 20 anerkannte Asylsuchende. 32 Staatsangehörigkeiten sind vertreten, das Gros kommt aus dem Irak, gefolgt von Afghanistan und Nigeria. 54 der Flüchtlinge leben in Eichen/Krombach/Littfeld, elf in Fellinghausen und im Heestal, 30 in Ferndorf/Kredenbach, 90 in Buschhütten/Kreuztal, Erler-Siedlung inklusive. Seit Anfang des Jahres haben 66 Männer, Frauen und Kinder Gemeinschaftsunterkünfte verlassen – sieben davon wurde abgeschoben, zehn kehrten freiwillig zurück in ihre Heimat.

Als die Zahl der Neuankömmlinge vor Jahren immer weiter anstieg, hatte die Stadt Kreuztal Wohnraum gekauft und auch angemietet. Von vier erworbenen Immobilien, die noch in der Liste stünden, würden drei nach wie vor genutzt bzw. seien belegt; ein Haus stehe zum Verkauf, ergänzte Stadträtin Edelgard Blümel im Ausschuss. „Wir müssen damit rechnen, dass wieder vermehrt Flüchtlinge bei uns ankommen, brauchen also Vorrat.“ 35 Mietwohnungen seien aber schon gekündigt worden, weil sie nicht mehr benötigt würden.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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