Dixie mit Freunden

Jazz-Renaissance mit Dixieland und Swing boten die Original Dixie Friends am Samstagabend im Krombacher Lutherhaus.  Foto: kaio
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kaio Krombach. Original Dixie Friends meet Friends: So hätte der Titel des diesjährigen Jahreskonzerts am Samstagabend im Krombacher Lutherhaus lauten können, wenn er nicht unter dem Motto „Jazz live“ durchgeführt worden wäre. Schließlich bedeutet das englische Wort „meets“ treffen – und genau das taten die sieben Musiker: Sie trafen ihre Fans, rund 150, sowie die befreundeten Gastmusiker Erich Schilling, Agie Hardt und Teddy Dietsch. Krombachs ev. Pastor, Wolfram Bensberg, begrüßte die Gäste im 1881 erbauten und ältesten Gemeindehaus im Siegerland.

Fröhlich gestimmt betraten Frank Meyer (Trompete), Günter Homrighausen (Posaune), Werner Petruck (Bass), Hartmut Katz (Schlagzeug), Dieter Brauckhoff (Klarinette), Klaus Wittkamp (Piano) und Udo Wernscheid (Banjo) die Bühne und starteten den musikalisch fetzigen Abend mit dem 1919 von Spencer Williams geschrieben Stück „Royal Garden Blues“. Bei „Sunday“ von Bennie Krueger erhielten die Besucher eine Kostprobe von Günter Homringhausens toller Stimme, wegen der er den Spitznamen „Goldkehlchen aus Buschhütten“ bekommen hat. Dies erklärte zumindest Dieter Brauckhoff, der als Moderator durch das Konzert führte.

Jeder der Musiker bewies an diesem Abend sein Können mit einigen gelungenen Solo-Einlagen. Werner Petruck kitzelte beispielsweise bei dem von Juan Tizol geschriebenen Song „Perdido“ tiefe Töne aus seinem Instrument. In der Pause zogen sich die Musiker nicht – wie viele berühmte Musiker – zurück hinter die Bühne, sondern suchten den Kontakt zu ihren Fans. Getreu den Vorstellungen, den Jazz-Begeisterten einen Abend in gemütlicher Clubatmosphäre zu bieten.

Rund drei Stunden Musikgenuss erlebten die Konzert-Besucher. Im zweiten Teil gab es zu tollen Stücken eine Jam-Session mit den befreundeten Gastmusikern. Zu „Mood Indiago“ spielte Erich Schilling mit den Dixie Friends, bei „Undecided“ kam Agie Hardt mit dem Schlagzeug hinzu. Teddy Dietsch, der 1957 zusammen mit Dieter Brauckhoff die erste gemeinsame Band gegründet hatte, betrat bei „When It’s Sleepy Time Down South“ mit seiner Trompete die Bühne. Bei den letzten drei Songs standen alle zehn Musiker auf der eh schon sehr kleinen Bühne. Das Publikum bedankte sich mit minutenlangen Applaus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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