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„Elterntaxis“ im Kreuztaler Schulzentrum
„Drive-in“ über Pausenhof stoppen

„Elterntaxis“ im Kreuztaler Schulzentrum könnten Kinder auf dem Schulhof gefährden. Die Schulleitungen wurden von der Stadt aufgefordert, an die Eltern zu appellieren, ihre Kinder an der Straße oder auf dem Parkplatz aussteigen zu lassen.
  • „Elterntaxis“ im Kreuztaler Schulzentrum könnten Kinder auf dem Schulhof gefährden. Die Schulleitungen wurden von der Stadt aufgefordert, an die Eltern zu appellieren, ihre Kinder an der Straße oder auf dem Parkplatz aussteigen zu lassen.
  • Foto: bjö
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

nja Kreuztal. Bequemlichkeit muss Grenzen haben – insbesondere, wenn die Sicherheit Dritter gefährdet ist. Dass „Elterntaxis“ im Kreuztaler Schulzentrum mittlerweile über den Pausenhof des städtischen Gymnasiums rollen, damit der Nachwuchs direkt vor der Eingangstür der Gesamtschul-Mensa abgeliefert wird, monierten Marion Kleis und Harald Görnig (CDU) nun getrennt voneinander in Schul- und im Infrastrukturausschuss. „Warum ist die Schranke nicht unten? Dann würden auch die abendlichen Autorennen dort weniger“, so Kleis, die auch Vorsitzende der Schulpflegschaft des Gymnasiums ist. Man habe es mit Ermahnungen direkt vor Ort versucht – vergebens: „Dann bekommt man den Finger gezeigt.

nja Kreuztal. Bequemlichkeit muss Grenzen haben – insbesondere, wenn die Sicherheit Dritter gefährdet ist. Dass „Elterntaxis“ im Kreuztaler Schulzentrum mittlerweile über den Pausenhof des städtischen Gymnasiums rollen, damit der Nachwuchs direkt vor der Eingangstür der Gesamtschul-Mensa abgeliefert wird, monierten Marion Kleis und Harald Görnig (CDU) nun getrennt voneinander in Schul- und im Infrastrukturausschuss. „Warum ist die Schranke nicht unten? Dann würden auch die abendlichen Autorennen dort weniger“, so Kleis, die auch Vorsitzende der Schulpflegschaft des Gymnasiums ist. Man habe es mit Ermahnungen direkt vor Ort versucht – vergebens: „Dann bekommt man den Finger gezeigt.“ Laut Stadträtin Edelgard Blümel muss die Schranke oben bleiben, damit der Rettungsdienst im Notfall ungehindert durchfahren kann. Es sei nicht zumutbar, dass die Lebensretter aussteigen und die Schranke per Schlüssel liften. „Da gehen wertvolle Minuten verloren!“ Stadtbaurätin Christina Eckstein berichtete: Eltern entfernten offensichtlich sogar das Flatterband, das anstelle der Schranke angebracht wurde. „Das darf doch alles nicht wahr sein“, regte sich Görnig auf: „Da spielen Kinder und werden vielleicht über den Haufen gefahren!“
Die Schulleitungen wurden nun von der Stadt aufgefordert, an die Eltern zu appellieren, ihre Kinder an der Straße oder auf dem Parkplatz aussteigen zu lassen.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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