Ein Bachlauf voller Leben

Kreuztaler Kinder waren jetzt zu Gast bei der Fischereigenossenschaft. Gemeinsam nahmen sie den Lebensraum Ferndorfbach unter die Lupe.  Foto: jea
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jea Ferndorf. Den Lebensraum Ferndorfbach in Ferndorf nahmen jetzt 17 Kreuztaler Kinder hautnah unter die Lupe. Zu Gast waren die kleinen Naturforscher bei der Fischereigenossenschaft Kreuztal, die im Rahmen der städtischen Ferienspiele zu dieser Aktion eingeladen hatte.

Von der Fischereigenossenschaft nahmen Vorsitzender Hans Dieter Krause sowie Frank Höfer und Ludger Görnig die hoch motivierten Kinder und vielleicht zukünftigen Petrijünger an die Hand und führten sie in das spannende Reich der Lebewesen und Pflanzenwelt in und an dem Ferndorfbach ein. Immerhin 16 Fischarten, so erfuhren die Kinder aus dem erfahrenden Munde des Fischexperten Krause, bevölkern neben einer Vielzahl an Kleingetier den heimischen Bachlauf. Von Wanderfischen und Wirbellosen, also den Kleintierchen, deren Existenz Auskunft über die Wasserqualität geben, erfuhren die Kinder. „Die Wasserqualität ist inzwischen gut“, attestierten die Fischereigenossen.

Bevor es zum Einstieg in den Bachlauf mit Gummistiefeln an den Füßen und mit Keschern bewaffnet ging, lernten die Kinder zunächst anhand von Schautafeln die Fische in der Ferndorf kennen. Von der Bachforelle, der Elritze oder dem Gründling über den dreistachligen Stichling bis hin zu den Krebsen und Lachsen reichten die Erläuterungen der drei Fischfachleute. Von Schonzeiten, in denen das Fischen untersagt ist, und gefährdeten Fischarten, die auf der „Roten Liste“ stehen und damit ganzjährig geschützt sind, erfuhren die Kinder.

Dass der Ferndorfbach wieder voller Leben ist, dazu haben zum großen Teil die Mitglieder der Fischereigenossenschaft mit ihren Einsätzen bei den Renaturierungsmaßnahmen und der Pflege des Gewässers beigetragen. Mit einem Elektroschockgerät, ausnahmsweise von der Fischereiaufsicht genehmigt, und unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen holte Hans Dieter Krause etliche Fische aus dem Gewässer und verfrachtete sie in betäubtem Zustand in ein Aquarium, wo sie dann wieder aufgewacht von den Kindern außerhalb des Gewässers am Bachrand bestaunt und anschließend wieder in die Ferndorf entlassen wurden.

Dann war der Einstieg in den Ferndorfbach angesagt. Mit Sichteimern, die die Kinder in das Gewässer eintauchten, begaben sich die kleinen Naturforscher auf die Spurensuche nach Fischen und Kleingetier. Spannend wurde es, als die jungen Kreuztaler dann noch beim Bau von Fischunterständen, in denen sich die Fische verstecken können, unter fachkundiger Anleitung mithelfen durften.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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