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Neues Krombacher Gerätehaus soll im Herbst fertig sein
Feuerwehr baut auf Sicherheit

Seit etwa 2017 wurde geplant – nun wird aus der Theorie Realität: Die Bauarbeiten für das Feuerwehrgerätehaus Krombach laufen an. Dafür wurde auch ein namenloses Fließgewässer von der Mitte des Grundstücks in den hinteren Bereich verlegt.
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  • Seit etwa 2017 wurde geplant – nun wird aus der Theorie Realität: Die Bauarbeiten für das Feuerwehrgerätehaus Krombach laufen an. Dafür wurde auch ein namenloses Fließgewässer von der Mitte des Grundstücks in den hinteren Bereich verlegt.
  • Foto: Anja Bieler-Barth
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

nja/sz Krombach. Das lange Warten hat noch kein Ende für die 33 Aktiven des Löschzugs Krombach der Freiwilligen Feuerwehr Kreuztal. Aber es ist Land in Sicht. Nun jedenfalls beginnt der Bau ihres künftigen Domizils, teilt die Stadt Kreuztal mit. An der Hagener Straße Richtung Littfeld, im Bereich Lange Wiese gelegen, wird es ihnen neben dem deutlich moderneren Ambiente nicht nur mehr Platz und Barrierefreiheit verschaffen. Ein wichtiges Argument für den Neubau am neuen Standort sind die damit einhergehenden Erleichterungen der An- und Abfahrt im Einsatzfall.
Es sei kurz in Erinnerung gerufen: Die Kindelsbergkommune baut nicht selbst, sondern wird langjährige Mieterin der Grundstückseigentümerin: Das ist die Terre Immobilien GmbH & Co.

nja/sz Krombach. Das lange Warten hat noch kein Ende für die 33 Aktiven des Löschzugs Krombach der Freiwilligen Feuerwehr Kreuztal. Aber es ist Land in Sicht. Nun jedenfalls beginnt der Bau ihres künftigen Domizils, teilt die Stadt Kreuztal mit. An der Hagener Straße Richtung Littfeld, im Bereich Lange Wiese gelegen, wird es ihnen neben dem deutlich moderneren Ambiente nicht nur mehr Platz und Barrierefreiheit verschaffen. Ein wichtiges Argument für den Neubau am neuen Standort sind die damit einhergehenden Erleichterungen der An- und Abfahrt im Einsatzfall.
Es sei kurz in Erinnerung gerufen: Die Kindelsbergkommune baut nicht selbst, sondern wird langjährige Mieterin der Grundstückseigentümerin: Das ist die Terre Immobilien GmbH & Co. KG, die Immobiliengesellschaft der Geschwister Petra Schadeberg-Herrmann und Bernhard Schadeberg. Der Vertrag ist unter Dach und Fach. Auf einen offiziellen und öffentlichkeitswirksamen Spatenstich wird im Hinblick auf die Umstände durch die Pandemie verzichtet. So bleibt die Hoffnung, dass die Fertigstellung und Eröffnung im Herbst kommenden Jahres gefeiert werden kann.

Separate Räumlichkeiten für die Frauen

Anlass zur Freude gibt es dann in vielfacher Weise. „Die derzeitige Enge am Standort unter der Krombachhalle wird dann vorbei, die Stellplätze der drei Fahrzeuge werden DIN-konform sein. Für die Frauen des Löschzugs wird es separate WCs, Umkleiden und Duschen geben“, sagt Kreuztals Stadtbrandinspektor Berthold Braun im SZ-Gespräch. Heute müssen die Sanitäranlagen der Krombachhalle herhalten. Um in den (künftig zudem geräumigeren) Schulungsraum zu gelangen, müssen die Löschkräfte an der Hagener Straße auch nicht mehr durch den sogenannten Schwarzbereich hinter den Einsatzfahrzeugen laufen. Der Versammlungsraum befindet sich im Neubau über der Fahrzeughalle und ist auch per Aufzug erreichbar. Auch die Notstromversorgung ist ab Herbst 2021 gesichert.
Was ist das größte Manko des Standorts unter der Krombachhalle, wo die Feuerwehr seit Anfang der 1960er-Jahre zu Hause ist und wo 2016 der Kampf gegen Schimmelbefall aufgenommen wurde? „Die Zufahrt ist sehr problematisch“, sagt Braun nicht nur mit Blick auf die direkte Nachbarschaft zur Kita. Es ist größte Aufmerksamkeit gefordert, da normalerweise nur die Ausfahrt zwischen Kindertagesstätte und dem Parkplatz der Krombachhalle genutzt werden kann. Im Ausnahmefall „geht“ auch die Ausfahrt über die Poststraße; dort allerdings muss dann ein Sperrpfosten umgelegt werden. Von „Beinahe-Unfällen“ berichtet er, passiert ist zum Glück noch nichts. Nach dem Löschzug Kreuztal-Mitte sei der Krombacher jener mit den häufigsten Einsätzen – jährlich im Schnitt zwischen 50 und 60.

Schmetterlinge nehmen neuen Wohnraum an

Die Planungszeit für das neue Domizil zog sich in die Länge; im Juni 2017 schon fiel die Entscheidung über das „Wie“ sowie „Wo“ des Neubaus. Weil sich auf dem Areal der Ameisenbläuling wohlfühlte, verzögerte sich jedoch die Baugenehmigung. „In angrenzenden Ausgleichsflächen konnte durch die Grundstückseigentümerin aber ein Ersatzhabitat geschaffen werden, das von der Population der Schmetterlinge mittlerweile als neuer Wohnraum angenommen worden ist“, ruft die Stadt nun, zum Baustart, in Erinnerung. Politische Diskussionen gab es auch um die Pläne, an das Feuerwehrdomizil ein 85 Meter langes Gewerbegebiet als Lückenschluss zur nächsten Bebauung zu ermöglichen: Die Grünen lehnten dies ab.

Weiterhin Bedarf am bisherigen Domizil

Notwendig im Vorfeld des jetzigen Baubeginns war auch ein Schallschutzgutachten. Feuerwehrchef Braun hat nicht für alles Verständnis: „Das hat nun alles lange genug gedauert. Die Feuerwehrkräfte stehen auf und rücken aus, um zu helfen. Da ist es doch wurscht, wie oft nachts das Feuerwehrauto dort ein- und ausfährt – zumal das Gerätehaus an der Bundesstraße liegt.“ Die Kreuztaler Feuerwehr hätte übrigens auch weiterhin Bedarf an dem bisherigen Domizil: „Da könnten wir gut unsere Kleiderkammer einrichten“, sagt Braun. Diese befindet sich zurzeit oben unter dem Dach des Gerätehauses Fellinghausen. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist aber noch nicht klar.

Seit etwa 2017 wurde geplant – nun wird aus der Theorie Realität: Die Bauarbeiten für das Feuerwehrgerätehaus Krombach laufen an. Dafür wurde auch ein namenloses Fließgewässer von der Mitte des Grundstücks in den hinteren Bereich verlegt.
Problemlos und zügig erreichbar, den modernsten Anforderungen entsprechend: Das neue Feuerwehrdomizil in Krombach soll im Herbst 2021 fertig sein (Entwurf).
Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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