Für die Ferndorfer Kirche

Der Pop- und Gospelchor Just For Fun aus dem Kreis Olpe war in der ev. Kirche Ferndorf auf Einladung von Gospeltrain zu Gast und hinterließ einen bleibenden, positiven Eindruck.  Foto: sib
  • Der Pop- und Gospelchor Just For Fun aus dem Kreis Olpe war in der ev. Kirche Ferndorf auf Einladung von Gospeltrain zu Gast und hinterließ einen bleibenden, positiven Eindruck. Foto: sib
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sib Ferndorf. Gospels, Spirituals und Pop-Perlen standen auf dem Programm des Benefizkonzerts zugunsten der Stiftung Historische Laurentius-Kirche in Ferndorf, das der heimische Chor Gospeltrain in der Kirche selbst veranstaltete. Als musikalische Gäste waren die Sängerinnen und Sänger des 2009er Meisterchores Just For Fun aus dem Lennestädter/Attendorner Raum mit dabei, die programmatisch hervorragend mit dem Gospeltrain harmonieren.

Pfarrer Peter Renschler vom Orde als Stiftungsratsvorsitzender bedankte sich für das Engagement der Chöre und hieß die Besucher in der ev. Kirche willkommen. Den Gastgebern war die Programmeröffnung vorbehalten. Unter bewährter Leitung von Jörg Siewert eröffnete der Chor seinen Vortragsreigen mit zwei neueren, kanadischen Gospels. Dabei wie an anderer Stelle wurde der Chor von seiner Band begleitet, bestehend aus Friedhelm Weinbrenner (Piano), Wolfgang Ponwitz (Bass), Hartwig Weidt (Schlagzeug) und Klaus Zarmutek (Sax). Mit dem Traditional „Let The Church Roll On“ ließ der Chor eine Art musikalische Gemeindeversammlung lebendig werden.

Die rund 35 Sängerinnen und Sänger agieren nicht nur als Gemeinschaft sehr harmonisch, sondern verfügen auch schon immer über sehr gute Solisten. Für das Benefizkonzert sind Dorle Jaeschke, Steffi Piekarz, Helga Zarmutek, Gisi Walter, Christiane Wenmakers, Tanja Krätzer, Christoph Hein und Andreas Moll zu nennen. Der Gospeltrain zeigte sich von seiner bluesig-zarten Seite mit „Take Me Back“ oder „Homeless“ mit seinem warmen, welligen Intro und Extro, rockte aber auch kraftvoll drauflos, so geschehen beim „Lollipop“, natürlich mit Plopp, oder bei der unverwüstlichen „Mama Loo“. Einer der Programmhöhepunkte war fraglos „Gabriellas Song“ aus dem schwedischen Filmerfolg „Wie im Himmel“. Die zu Herzen gehende Hymne scheint fast wie für den Gospeltrain geschrieben.

Diverse musikalische Volltreffer landete auch der Gastchor aus dem Nachbarkreis. Unter Leitung von Siegfried Knappstein machte auch dieser Chor aus der schwierigen Akustik-Situation im Gotteshaus das Beste und eröffnete sein Programm auf der Empore mit dem afrikanischen „Singa“. Das sagenhaft schöne „Kyrie“ von Lorenz Maierhofer der ambitionierten Chormitglieder war ein Hochgenuss und voller Erfolg. Dem Publikum wurde das Geschenk einer Premiere zuteil: Zum ersten Mal im Konzert sangen Just For Fun das unsterbliche Musikepos „Music“ von John Miles in einer Bearbeitung von Peter Josef Kunz von Gymnich, der die Instrumentalparts des Originals durch menschliche Stimmen und Text modifizierte. Jauchzer und mächtiger Applaus bestärkten den Chor, dieses Stück in Zukunft öfter vorzutragen.

Solistische Einsprengsel gehören auch bei Just For Fun zum Vortragsstil. Instrumental standen dem Chor beim Benefizkonzert in Ferndorf Diethard Wurm und „Larry“ Jürgen Klösel zur Seite. Die Chor-Aktiven hinterließen dank ihrer ausgefeilten Vorträge wie „Nessaja“ oder der „Bohemian Rhapsody“ einen wirklich positiven, bleibenden Eindruck in Ferndorf. Zusammen mit dem Gospeltrain hatten sie für die Schlussminuten „Will The Circle Be Unbroken“ einstudiert.

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