Gegen Busstopp am Krankenhaus

VCD kritisiert SPD-Antrag:

sz Kredenbach. Der Antrag auf Einführung einer Busverbindung zum Kredenbacher Krankenhaus, den die Kreuztaler SPD in die heutige Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses einbringt, stößt auf Unverständnis des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Wie VCD-Kreisvorsitzender Achim Walder mitteilt, sprechen eine Reihe von Fakten gegen dieses Zusatzangebot: Zum einen werde die bereits 66-minütige Verbindung Hilchenbach-Siegen (Linie R11) durch den geforderten Umweg um zehn Minuten verlängert, Anschlussverbindungen könnten nicht mehr erreicht werden. Nur ausgewählte Busse zum Krankenhaus zu führen, würde den Takt zerstören und sei daher ebenfalls keine akzeptable Lösung.An Wochentagen fahren im Schnitt 33 Busse auf der Strecke Kreuztal/Hilchenbach hin und zurück – insgesamt 66 Fahrten zwischen 5 und 23 Uhr. Tagsüber würden demnach vier Busse pro Stunde »brummend die Straße an der Grundschule vorbei durch das Wohngebiet fahren«. Der Protest der Anwohner sei sicher, betont Achim Walder. Ein weiteres Problem sieht der VCD-Vorsitzende in der Größe der Busse: Die auf der R11-Linie eingesetzten Gelenkbusse seien aufgrund der hohen Fahrgastzahlen nötig, für die Dr.-Stelbrink-Straße mit ihren Verengungen jedoch ungeeignet.

»Vor sechs Jahren wurde der von Zivildienstleistenden zwischen Krankenhaus und der Haltestelle Kredenbach-Lohe gefahrene Bus wegen mangelnder Fahrgäste und hoher Kosten eingestellt«, betont Walder. Obwohl die Fahrten kostenlos gewesen seien, hätten nur wenige – überwiegend Krankenhauspersonal – diesen Service genutzt. Auch die finanzielle Kehrseite der Medaille spreche gegen eine Änderung der Fahrtroute: »Die Kosten für den zusätzlichen Fahrweg hätte die Stadt Kreuztal zu tragen«, heißt es weiter.

Darüber hinaus gebe es mit dem BürgerBus vier Mal täglich eine Shuttle-Verbindung zwischen dem Kreuztaler Marktplatz und dem Klinikgelände. Sollte die Linie R11 auch das Krankenhaus ansteuern, müsste der BürgerBus sein entsprechendes Angebot aus Kostengründen einstellen, erklärt Walder.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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