„Wir bleiben zu Hause“
Gegen das Virus mit Schildern und Plakaten

Anton, Ida (r.) und Marie bleiben zu Hause. Sie haben sich mit den Armen ein Dach übern den Kopf „gebaut“. Von zu Hause aus bekämpfen sie das Coronavirus.
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  • Anton, Ida (r.) und Marie bleiben zu Hause. Sie haben sich mit den Armen ein Dach übern den Kopf „gebaut“. Von zu Hause aus bekämpfen sie das Coronavirus.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

ciu Littfeld/Kredenbach. „Wir bleiben zu Hause!“ – Schilder mit dieser Aufschrift sind aktuell vielerorts zu lesen. Oder auch solche (zum Beispiel vom Pflegepersonal der Krankenhäuser), auf denen steht: „Bleiben Sie zu Hause!“. Zu Hause bleiben sollen wir alle möglichst, damit sich das Coronavirus in Deutschland nur langsam verbreitet und nicht so viele Menschen daran schwer erkranken. Hier steht vor allem der Schutz von älteren und kranken Menschen im Mittelpunkt.

Aktion der Adolf-Wurmbach-Grundschule

Nun ist das Zu-Hause-Sein ja an und für sich und in aller Regel eine schöne Sache, kann aber auf die Dauer auch langweilig werden. Aus beiden Gründen – also um die Kinder sinnvoll zu beschäftigen und um ein wichtiges Zeichen zu setzen, hat das Kollegium der Adolf-Wurmbach-Grundschule Littfeld und Eichen eine Plakataktion ins Leben gerufen. Ideengeberin ist die Lehrerin Nadine Busch aus Littfeld. Sie hat an die Kinderredaktion geschrieben.

"Ich bin wichtig! Ich helfe mit!"

Die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler: Entwerft von zu Hause aus ein Plakat, auf dem steht „Wir bleiben zu Hause“. Außerdem sollten die Kinder malen oder schreiben, was sie denn nun zu Hause alles tun. Nadine Busch: „Diese Plakate werden als Foto zu mir gesendet, und dann veröffentlichen wir sie auf unserer Schulhomepage. Zudem sollen die Plakate in die Zimmerfenster der Kinder gehängt werden, um allen Kindern und Erwachsenen, die vorbeigehen zu zeigen: ,Ich bin wichtig! Ich helfe mit in dieser Zeit, ich bleibe zu Hause!‘“ Das, so Nadine Busch weiter, sei den Lehrerinnen und Lehrern wichtig: den Kindern begreiflich zu machen, dass sie allen am Besten helfen, wenn sie zu Hause bleiben. Es gebe „wahnsinnig positive“ Reaktionen.

Anton: "Bekämpft das Virus""

Auch andernorts machen Kinder Mut: mit dem Zeichen des Regenbogens, mit bunten Steinen auf dem Weg, mit Pflastermalereien. So berichtet Anton Sondermann (9): „Ich gehe in die vierte Klasse der Grundschule Kredenbach. Ich habe heute die Zeitung gelesen und mir gedacht, dass ich einen Artikel schreiben will, und das habe ich dann gemacht. Hier ist er: Gemeinsam gegen das Virus! In meiner Schule machen wir ein Projekt. Wir sollen Schilder malen und darauf schreiben: ,WIR BLEIBEN ZU HAUSE'. Würde sich jeder daran halten, wäre das Coronavirus leichter zu besiegen. Also bleibt zu Hause und bekämpft das Virus!"

Kinder malen Regenbogen: SZ veröffentlicht Fotos
Autor:

Claudia Irle-Utsch (Redakteurin) aus Siegen

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